Hitzetod im Zulauf soweit, i.d.S.


Ja, ich weiß. Es gibt die Vertreter der Rubrik, dass man es den Leuten nicht Recht machen könne und sie im Winter ob der Kälte und im Sommer ob der Hitze stöhnen. Aber so einfach ist das nicht. Es geht hier vielmehr um die Extreme.

Ich habe nichts gegen Sonnenschein bei lauschigen 25 Grad. Absolutes T-Shirt und Badewetter, reicht vollkommen aus. Aber 33, 34 und gar 36 Grad? Ich bitte Sie! Muss denn das sein? Mal abgesehen davon, dass die Ozonwerte in die Höhe schnellen und unser Ozonloch sich immer noch vergrößert.

Generell ist Hitze schlecht für den Kreislauf. Und wenn ich abends mit 30,5 Grad im Schlafzimmer ins Bett gehe (weil man die Temperatur einfach nicht aus der Wohnung bekommt) und morgens mit 32 Grad im Schlafzimmer wieder aufstehe. Nä!

An Schreiben ist auch nicht zu denken. Die Unterarme kleben am Schreibtisch fest, das T-Shirt ist ratzfatz durchgeschwitzt und schreit nach einem neuen und die Gedanken kriechen so träge, wie eine vertrocknete Weinbergschnecke dahin.

Vor mir auf dem Schreibtisch steht ein 0,75 Liter-Becher aus den Staaten mit Kayschem Spezialmix. 65% Mineralwasser und dazu ein Fruchtsaftmix (ohne Zuckerzusatz). Das bringt zumindest wieder die Flüssigkeit zurück, die man verschwitzt.

Aber bitte, ich hab nicht nach dem Sommer geschrien. Und derjenige, der »Wann wird’s mal wieder richtig Sommer« geträllert hat, hat jüngst erst die Bühne des Lebens verlassen.

Meinetwegen kann’s wieder schneien. Den letzten Schneesturm im November hab ich auch überlebt.

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