Day of the Tentacle


Weber und Ringo hatten ihren Spaß. Jetzt ist Dirk van den Boom an der Reihe.

Fürwahr. Der erste Roman seiner Trilogie Tentakelkrieg ist ein echter Kracher. Was John Ringo beispielsweise in seiner Invasionsreihe in epischer Breite auswälzt und dabei für so manche lange Durststrecke sorgt, bringt Dirk van den Boom kurz und knackig auf den Punkt. Dabei vergisst er nicht, die Helden entsprechend vorzustellen und sie dem Leser so nahe zu bringen, dass er mit ihnen fiebern kann.

Worum geht’s? Nach langen Kolonialkriegen ist der von Menschen besetzte Weltraum (als irdische Sphäre bezeichnet) am Ende. Wer am Boden liegt, sollte nicht mehr getreten werden, doch genau das geschieht als in mehreren Sonnensystemen Erstkontakte mit einer außerirdischen Intelligenz stattfinden. Scoutschiffe dringen in den irdischen Sektor ein und beginnen mit Testangriffen, deren Ergebnisse an weit größere Flotten gesendet werden.

Im Raum der Kolonie Arbedian tritt Lieutenant Johnathan Haark in einem uralten, schrottreifen Torpedoboot gegen eines der Scoutschiffe an, während Ex-Marine Rachel Tooma auf Lydos eine Begegnung der Dritten Art hat und Flüchtlinge um sich schart, um sie vor der Invasion der Kolonie zu beschützen.

Tempo. Action und Gefühl. Das sind die Elemente auf die Dirk van den Boom setzt. Ein gelungener Auftaktband, den man als Fan der Gattung Military-SF nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Er macht definitiv Appetit auf den Hauptgang in Band 2 und das Dessert, das hoffentlich erst im Epilog des dritten und letzten Romanes serviert wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s