Adrenalin

 
Manchmal ist es gar nicht so gut, selbst zu schreiben, vor allen Dingen dann, wenn der Adrenalinpegel beim Tippen rasant ansteigt und man sich am liebsten die Fingernägel abknabbern möchte, was aber nicht geht, da man beide Hände an der Tastatur haben muss.
 
Momentan befinde ich mich in Stuttgart, bei der fiktiven Firma Dr. Meissner und im Steigenberger Hotel Graf Zeppelin. Sowohl Eileen Hannigan als auch Gwen Stylez stehen vor einer ausweglosen Situation.
 
Als ich gestern meiner Kollegin Sandra einen Auszug mailte, sagte sie, es wäre spannend und im Gegensatz zu ihr, wüsste ich ja, wie es weiter ginge.
 
Ich weiß gar nichts. Absolut nichts. Denn dieser Roman entsteht ohne Vorplanung. Ich schreibe ihn so, wie er aus der inspirativen Wolke in meine Finger schießt. Ich kenne nicht die nächsten Schritte meiner Protagonisten, weiß nicht, in welche Situationen sie geraten, noch kenne ich das Ende des Romans. Selbst das Ziel ist nur sehr grob.
 
Manch einer wird jetzt glauben, dass das nichts werden kann und man so doch unmöglich arbeiten könne, aber glauben Sie mir, in der Regel mache ich das immer so 😉
 
Und bisher hat sich über das fertige Ergebnis kaum jemand beschwert.
 
Die Frage ist nur, ob ich dem Adrenalinausstoß beim Schreiben gewachsen bin …

Ein Kommentar zu “Adrenalin

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