Apple Keynote 22.10. – das iPad Air

Da war ich ja schon mal gut. Nicht iPad 5 und das iPad Mini Retina Display.

Gut, was haben wir also auf dem Teller.

Neue MacBooks Pro mit Retina Display. Brauche ich erstmal nicht, da ich ein MBP mit Retina 13″ habe und mir das vollauf reicht.

Neue MacBooks Air mit neuen Prozessoren und längerer Batterielaufzeit (bis 12 Stunden beim 13″ Gerät) – wäre zu überdenken, aber erst nächstes Jahr. Für unterwegs reicht das Toshiba Satellite Z-930 – zwar kein Mac aber extrem leicht und dünn.

Der neue MacPro. Aber 3000 Dollar aufwärts? Nee, das ist wirklich nicht meine Liga, weder im Video-Editing, noch im Fotografieren oder im Musizieren. Sollen sich andere holen.

Das neue OS X Mavericks. Sicherlich ein paar neue und interessante App-Updates dabei, aber für mich noch kein Must Have. Da ich aber am iMac mit 2 Bildschirmen arbeite und Mavericks volle Unterstützung der Desktops mit separater Ansteuerung bietet, hab ich für den iMac zumindest in die Richtung geschielt.

Aber jetzt kommt’s: Mavericks gibt es für lau.

Letztes Jahr hat das Upgrade von Lion auf Mountain Lion noch 14,99 Euro gekostet. Das war schon eine Kampfansage gegenüber Microsoft, die für eine neue Windows-Version Schweinekohle verlangen (Windows 8.1 zählt da nicht, das ist eher ein Service Pack 1 für Windows 8).

Also Mavericks ab heute noch im Store verfügbar für sage und schreibe Null Euro (soll ich buchstabieren?).

 

Jetzt das, was mir am meisten am Herzen lag: Die neuen iPads.

Keine Überraschungen beim iPad Mini: ein Retina Display. Und ergibt es keinen Sinn mehr, das iPad mini schwachbrüstig auszustatten, also kommt da mal hypsch der gleiche 64-Bit-Prozessor rein, wie ins neue iPad. Damit liegt der einzige Unterschied des iPad Mini Retina Display zum großen Bruder tatsächlich nur noch in der Größe, nicht mehr in der Performance.

Da ich erst kürzlich über das DIE WELT ABO ein iPad Mini erworben habe ist das neue iPad Mini für mich kein Must Have. Das reicht locker weiterhin zum Couch-Surfen und zum Lesen der WELT aus.

Das iPad der fünften Generation wird von Apple als Megainnovation (alles ist ja so gorgeous und beautiful, ich kann es echt nicht mehr hören) vorgestellt.

Abgesehen von der erhöhten Prozessorleistung, die es seit der 1. iPad Generation 8 x schneller rechnen lässt, ist das iPad Air schlanker (dank dünnerem Rahmen), dünner (nur 7,5 Millimeter dünn, ich muss jetzt mal suchen, welches Android Tablet an diese „Dicke“ herankommt) und leichter (nur 454 Gramm).

Für mich als iPad 2 Besitzer jetzt endlich Kaufargumente für ein neues iPad mit Retina Display.

„Faster Wifi“ ist noch an Bord, aber ich meine mich zu erinnern, dass damit schon das iPad der 4. Generation als Antwort auf Amazons Kindle Fire HD beworben wurde. Egal. Ist jetzt nicht so prickelnd.

 

Also schneller, dünner, leichter – ist das wirklich die Megainnovation? Eigentlich nicht.

Den Fingerabdrucksensor wie beim iPhone 5S gibt es nicht. Da müssen wir vermutlich auf Oktober 2014 warten.

Ebenso wenig gibt es einen aktiven Digitizer – erwähnte ich, dass ich gestern mein Galaxy Note 10.1 verkauft habe und jetzt im 10″-Bereich stiftlos dastehe?

Nun gut, ich setze jetzt meine Hoffnung auf den neuen Adonit-Stylus for Evernote, der ab Ende Oktober verfügbar ist. Damit sollte dann auch gut in Penultimate zu schreiben sein.

 

Nun denn, das war es. Der große Aha-Effekt blieb genauso wie beim iPhone-Event im September aus. Eine nette Sache mit den iPads, aber da hätte durchaus noch mehr drin sein können.

 

2 Kommentare zu „Apple Keynote 22.10. – das iPad Air

  1. Produktpflege, mehr nicht.
    Und vor allem ist es doch bemerkenswert, dass der Unterschied zwischen einem iPad (in diesem Fall dem iPad 2) und dem neuen iPad Air gerade mal 1,3 mm ausmacht (das dünnste Android-Tablet war übrigens bislang das Toshiba Excite x10 – 10 Zoll Bildschirm, 7,6 mm dick).
    Es ist außerdem schon gewagt, Maverick zu einem größeren Update umzudeuteln, als es der Schritt von Windows 8 zu 8.1. ist – die größten Neuerungen sind ja wohl die Maps und Book. Ansonsten kommt Apple aus seinem OS X 10 nicht ‚raus.. seit Jahren wird hier nur Kosmetik betrieben.

    1. Mag sein, dass die Neuerungen in Mavericks so nicht zu sehen sind, aber es gab schon mal mehr. Der Sprung von Snow Leo auf Lion war schon ziemlich groß, indem Launchpad und Mission Control mit integriert wurden. Ein Doppel-Touch auf die Maus und schon werden dir alle 16 möglichen Desktops nebst den Spaces auf einen Blick angezeigt. Mehr Übersicht geht nicht, während man bei Windows immer noch mit einer Taskleiste herumalbert.

      Lion wäre ein OS das auch auf Touchscreens funktionieren kann. Drei-Finger-Wischgeste für Mission Control, hin und her wischen zwischen den Schreibtischen.

      Mit Mountain Lion kam die 64 Bit-Variante und die Integration sozialer Netzwerke. Facebook und Twitter sind voll drin. Wer das nutzt ist vorne mit dabei, ohne groß einen Browser oder ein separates Programm zu bemühen.

      Und Mavericks bietet jetzt etwas, wovon Windows noch lange entfernt ist: Volle Unterstützung mehrerer angeschlossener Bildschirme. Zwar war es zuvor schon möglich, unterschiedliche Hintergrundbilder auf einem externen Display anzeigen zu lassen, doch mit einem Wisch zum nächsten Desktop wurde auch gleich der Desktop auf dem Nachbarschirm weggewischt.

      Für mich als Informationsjunkie, der möglichst viele Recherchergebnisse auf zwei Bildschirmen darstellt, war es immer ein Kreuz, dass ich alles neu anordnen musste. Jetzt kann ich völlig unabhängig agieren: 16 Schreibtische plus Spaces auf dem Hauptdisplay, 16 Schreibtische plus Spaces auf dem zweiten Display.

      Klar hat sich optisch nicht allzu viel getan, aber es wird nützlicher als es Windows je sein wird. Dafür erscheinen die OS-Updates auch häufiger im Abstand von etwa einem Jahr, während Miniweich drei oder mehr Jahre an einem Nachfolger bastelt und sich immer wieder einen Flop nach einer angenehmen Version leistet.

      Apropos Tablet-Dicke: 1,3 mm sind für Dirk van den Boom schon ein Kaufelement 😉

      Wichtig ist beim Air aber das Gewicht. Mit 469 Gramm (oder 454 Gramm, wenn ich korrekt aus dem Livestream umgerechnet habe) liegt man da in Sachen Leichtigkeit schon extrem weit vorn. Das brandneue Transformer Pad TF701t wiegt 570 Gramm.

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