Frohe Feiertage und mit Gadgets ins Jahr 2020

Hallo, ich bin es wieder, der Typ mit den vielen Geräten, die blitzen und blinken und piepen.

Es geht mit großen Schritten auf das neue Jahr zu und ich will euch auch dieses Jahr noch kurz mitteilen, mit welchen Geräten ich den Jahreswechsel bestreite.

2018 hatte ich etwas zurückgebaut, was die Smartphone-Manie anbelangt, allerdings leider 2019 wieder aufgebaut – scheint wohl eine Sucht zu sein. Oder ein Hobby. Aber das kommt wohl auf das Gleiche raus. Die Frage, wann ich das alles benutze, kontere ich weiterhin mit der Gegenfrage, wie viele Paar Schuhe man besitzt und ob man die auch alle gleichzeitig tragen kann.

Natürlich kann ich nicht mit drei Smartphones parallel telefonieren, aber ich suche mir je nach Tag und Woche ein besonderes Gerät heraus, mit dem ich den Tag verbringen will. Und telefonieren ist ja sowieso so eine Sache. Außer mit dem dienstlichen Smartphone telefoniere ich so gut wie nie, sodass ich die Telefon-App eigentlich gar nicht mehr im Dock haben müsste.

Bleiben wir bei den Smartphones. Hier hat sich einiges getan.

Während das Honor 20 und das Xiaomi 9T nicht den Jahreswechsel erleben werden, da ich sie noch innerhalb des Jahres 2019 wieder ausrangiert habe, fallen die beiden aus der Betrachtung heraus. Sicherlich keine schlechten Geräte, aber die Kamera des Honor 20 war deutlich schlechter als die meiner übrigen Geräte und das 9T klapperte etwas im ausfahrbaren Mechanismus der Selfie-Kamera und der Nachtmodus konnte überhaupt nicht überzeugen, da die Bilder total verrauscht waren.

Ins neue Jahr begleiten mich daher das iPhone Xs Max aus dem Jahr 2018, das noch bis Herbst 2020 seinen Dienst verrichten wird, ehe ich es gegen das iPhone 12 oder 11s, wie auch immer das neue iPhone heißen wird, auswechseln werde.

Das iPhone Xr hingegen hat den Platz mit dem iPhone 11 getauscht. In Kameratechnik ein tolles Gerät mit dem die meisten Fotos aus dem Arm geschossen gelingen. Obwohl von den Experten andere Smartphone-Kameras bessere Wertungen bekommen haben, fotografiere ich mit dem iPhone 11 am liebsten.

Dazu gesellen sich noch drei Androiden. Das Samsung Galaxy Note 11+ – es wird stets über den grünen Klee gelobt, ich halte es jedoch für das schlechteste meiner Smartphones. Der Prozessor mag zwar gut sein und die 12 GB RAM tragen was zur Performance bei, aber in Sachen Internetgeschwindigkeit und Speicherschreibgeschwindigkeit ist es eine lahme Krücke.

Downloads aus dem App-Store beispielsweise werden von den beiden anderen Androiden wesentlich schneller heruntergeladen und auch schneller installiert. Mitunter kommt es vor, dass ich beim Note 10+ über ein Dutzend Apps aktualisieren lasse und dabei das Smartphone in den Standby lege – wecke ich den Bildschirm später wieder auf, hat sich wohl das Gerät dazu entschieden, sich komplett schlafen zu legen und überhaupt nichts an Apps heruntergeladen und installiert. Die Frontkamera ist zu weichgespült, Beautyfilter sind wohl auch aktiv, wenn man sie abgeschaltet hat. Da bekomme ich bessere Selfies mit anderen Geräten hin.

Das Feature, weswegen ich das Gerät überhaupt haben wollte, ist der S-Pen – den ich so gut wie gar nicht nutze.

Nächster im Bunde ist das OnePlus 7Pro – ein endgeiles Gerät was die Performance angeht. Die Geschwindigkeit in Sachen Prozessor, Speicher und Display (90 Hz) ist so gut, dass man bei Instagram mit einem Wisch nahezu seine ganze Timeline durchgescrollt hat – also schon fast wieder zu schnell. Die Fotos sind sehr gut und die Lösung mit der Pop-up Kamera gefällt mir außerordentlich gut. Da wird mir auch bewusst, wie oft ich eine Selfie-Kamera benötige, denn ich fahre sie nur extrem selten aus dem OnePlus 7Pro hoch. Das Design bietet wegen der versteckten Kamera ein All-Display-Gefühl. Schade nur, dass Leaks für das OnePlus 8 bereits zeigen, dass man in der nächsten Generation wohl ein Hole-Punch-Design vorziehen wird.

Jüngst hinzu gesellt hat sich das Xiaomi Mi Note 10 – auch wenn es Note heißt und an das Samsung-Pendant erinnert, hat es nichts mit einem Stift zu tun. Dafür regiert es gemeinsam mit dem hierzulande kaum nutzbaren Huawei Mate 30 Pro den Kamerathron. Das Mate 30 Pro ist zwar mittlerweile in Deutschland erhältlich, kommt aber wegen des Trump-Embargos ohne Google-Dienste.

Das Xiaomi Mi Note 10 besticht durch ein Penta-Kamera-Setup – also fünf Kameralinsen, von denen die Hauptlinse in der Lage ist, Fotos mit sagenhaften 108 Megapixeln aufzunehmen. Vertippt? Nein, nicht vertippt. Einhundertundacht Megapixel. Zum Vergleich: das iPhone macht Fotos mit 12 Megapixeln. Zwar bedeutet mehr MP nicht automatisch bessere Fotos, aber der Detailgrad eines 108 MP Fotos ist schon wirklich bestechend.

Neben zwei Fire HD Tablets und einem Samsung Tab A ist das einzige Tablet, mit dem ich produktiv arbeite das iPad Pro 12.9. Dank Sascha Pallenberg auf der Tech-Convention CMD+A habe ich nun auch endlich die perfekte Tastatur dafür gefunden: Das originale Apple-Magic-Keyboard, verpackt in einer magnetischen Hülle der Firma Fintie. Besser schreibt man mit keiner anderen Tastatur.

Eigentlich sollte in der Liste als nächstes auch mein MacBook Pro 13″ aus dem letzten Jahr auftauchen, doch vor wenigen Tagen habe ich kurz umdisponiert. Das MacBook, das ich hauptsächlich stationär an zwei Monitoren betrieben habe, wurde durch meinen 2018er MacMini ersetzt. Dafür steht zu Hause nun ein niegelnagelneuer iMac 27″, den ich selbst mit 64 GB RAM aufgerüstet habe.

Als mobile Klapprechner begleiten mich ein Surface Laptop 2 und ein HP Chromebook 360x.

Damit beschließe ich auch schon die Liste.

An dieser Stelle all meinen Lesern und ihren Familien Frohe Feiertage und alles Gute und Gesunde für das Jahr 2020.

Macht’s gut, wir lesen uns!

Euer

Martin Kay

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