Eschbach nehmen und lesen?

Ja, geht immer noch. Das beweist auch der 2003 erschienene Roman „Exponentialdrift“, der in experimenteller Form zunächst in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen ist. Durch einen günstigen Ebook-Download (EUR 3,99 gegenüber 6,99 der TB-Version) bin ich nun in den Genuss dieses Kurzromans gekommen. Die Handlung dreht sich um einen jungen Mann, der die letzten vier Jahre im Wachkoma verbracht hat und plötzlich zurückkehrt. Er ist nicht nur verwirrt, sondern kann sich auch an nichts erinnern. Nicht an seinen Namen, sein Leben, seine Frau. Doch je mehr er von anderen über sein früheres Leben erfährt, desto sicher wird er, dass er … Eschbach nehmen und lesen? weiterlesen

Und jetzt zum 42 Euro Buch

Wie im vorhergehenden Artikel angekündigt, nehme ich den Rat meines Sohnes an und greife einen Star Wars Roman aus meinem Bücherregal. Es gibt einen guten Grund, warum ich Bücher in der Regel direkt nach Erscheinen kaufe. Wenn ich mich irgendwann aufraffe, sie zu liefern, sind sie nicht mehr lieferbar oder tauchen nur noch im Antiquariat auf. So der von mir gewählte Roman Aaron Alstons »X-Wing – Das letzte Gefecht«. 2004 für 8 Euro gekauft, sechs Jahre später bei Amazon mit 42,29 Euro gelistet. Puh. Und jetzt zum 42 Euro Buch weiterlesen

Was ich heute gemacht habe

Neben dem Auswerten und Pflegen von endlosen Excellisten in meinem Brotjob, hat sich zwischendurch auch so einiges anderes getan. Zunächst einmal hat sich NotionInk nach einer Woche wieder gerührt. Mit einer standardisierten Beschwichtigungsmail, dass trotz fehlender Trackingnummer mein Adam unterwegs sei und ich ihn innerhalb der nächsten 3 – 5 Werktage erhalten werde. Nun, das klingt doch schon mal schön. Beweis dafür ist, dass in den USA zahlreiche Vorbesteller ihren Adam justament erhalten haben und ebenso trackingnummerlos da standen. Offenbar sind die logistischen Wege unergründlich. Mancher hat seinen Adam über TNT erhalten, andere wieder via FedEx oder UPS oder namenlose … Was ich heute gemacht habe weiterlesen

Ein Land namens Afrika

Nehmen wir einmal an, ich plane einen Politthriller zu schreiben, der auf Umstände hinweist, die nicht nur für einen Staat innerhalb Europas, sondern vielleicht für fünf oder sechs gelten. Da ich aber nicht auf ein bestimmtes Land mit dem Finger zeigen möchte, verwende ich in dem Thriller ausschließlich als gemeinten Staat „Europa“ und alle Menschen, die darin leben sind schlicht Europäer. Würde Ihnen das gefallen? Sicherlich nicht. Aus dem Dilemma gibt es vielleicht drei Auswege. 1. Ich lasse die Finger davon 2. Ich entschließe mich, doch auf einen Staat mit dem Finger zu zeigen 3. Ich erfinde einen Staat Der … Ein Land namens Afrika weiterlesen

Eine Studienreise: Mein Monat in Malazan

Seit etwa neun Jahren sammle ich die Fantasy-Saga »Das Spiel der Götter / A Malazan Book of the Fallen« von Steven Erikson in der deutschen Übersetzung. Von Jahr zu Jahr sind ein oder zwei Bücher dazu gekommen, sodass sich mittlerweile dreizehn Ziegelsteine in meinem Bücherregal stapeln. Da wird es langsam mal Zeit, dass ich auch mit dem Lesen anfange.  Den ersten Roman hatte ich mir für Herbst 2010 vorgenommen, doch da ich noch andere Dinge gelesen habe, wurde es der 26.12. als ich mit »Die Gärten des Mondes« anfangen konnte. Die 780 Seiten (Jumbopaperback, im Taschenbuch geschätzte 1.000 Seiten)  haben … Eine Studienreise: Mein Monat in Malazan weiterlesen

Mit Eschbach schön exponential gedriftet

Nein, so schnell bin ich mit dem Lesen auch nicht, als dass ich den Roman „Exponentialdrift“ schon durch hätte. Exponenatial wurde aber heute gedriftet, als ich in der U-Bahn saß und im Sony Reader von Seite 29 auf Seite 30 umblättern wollte. Auf Seite 30 erschien jedoch Text, der erstmal zusammenhanglos war. In der Annahme, zu schnell geblättert zu haben, blätterte ich wieder zurück und landete erneut auf Seite 29. Ein Vorblättern auf Seite 30 zeigte wieder den zusammnenhanglosen Text. Was war hier geschehen? So wie es aussieht, fehlt in der Epub-Datei der Beginn von Folge 6. Ich las also … Mit Eschbach schön exponential gedriftet weiterlesen

Mills geht – Eschbach kommt

Meinen zweiten Kyle Mills Roman habe ich soeben ausgelesen (wann eine Kurzbesprechung folgt, weiß ich noch nicht) und habe Herrn Eschbach auf das Display meines Sony Readers PRS-350 gebeten. Auffällig sind bei »Exponentialdrift« gleich zwei Dinge: Der Roman ist in der alten Rechtschreibung gesetzt und der Charakter einer Fortsetzungsgeschichte (er erschien damals in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung) ist geblieben, indem jedes Kapitelende mit einem Fortsetzung folgt … markiert wurde. Ob beide Auffälligkeiten wirklich Not tun – ich weiß nicht. Schauen wir aber lieber mal, wie es mit dem Inhalt aussieht. Immerhin bin ich schon bis zum zweiten Kapitel vorgestoßen. Mills geht – Eschbach kommt weiterlesen

Bei Jessica werde ich schwach

Einen J.R. Ward Roman zu lesen ist mittlerweile für mich zu einem wahren Genuss geworden. Die Lebendigkeit und Umgang mit der Sprache, den Szenen und Figuren lässt mich lesetechnisch nach Hause einkehren. Manchmal hab ich schon das Gefühl, ich kenne das Anwesen der Black Dagger Bruderschaft in und auswendig und fühle mich dort einfach heimisch. J.R. Ward alias Jessica Bird hat auch einiges an Inhalt zugelegt. Waren die ersten Black Dagger Romane in der deutschen Übersetzung noch so um die 300 Seiten stark, sind wir mittlerweile bei 450 Seiten pro deutschen Splitband angelangt. Der Heyne Verlag geht hierbei weiterhin dazu … Bei Jessica werde ich schwach weiterlesen

Adé Millennium

Zumindest in Buchform. Nach der Lektüre des zweiten Stieg Larsson Romans »Verdammnis« habe ich beschlossen, den dritten nicht mehr zu lesen. Das Ende dieser Trilogie werde ich mir allerdings in den beiden Filmversionen (der schwedischen und der noch kommenden amerikanischen) ansehen. Worum geht es in »Verdammnis«? Ein Journalist bietet der Millennium-Redaktion eine Story über Mädchenhandel an. In Verbindung zu einer Doktorarbeit seiner Lebensgefährtin, die Kriminologie studiert, soll sowohl ein Buch als auch ein Exklusivbericht für das Monatsblatt gebracht werden. Bevor alles unter Dach und Fach ist, wird das Pärchen tot aufgefunden. Ebenfalls tot ist der Anwalt Nils Bjurman, der als … Adé Millennium weiterlesen

Reilly räumt noch einmal auf

Lange mussten Leser auf die Auflösung des Cliffhangers aus »Die Macht der Sechs Steine« warten. In »Der Fünfte Krieger / Five greatest warriors« geht die Story um Jack West und den dunklen Stern, der die Erde bedroht, nahtlos weiter. Noch immer bekämpft Jack West jr. seinen Vater Jack West sen., doch inzwischen taucht mit einem Abkömmling der russischen Zarenfamilie ein weiterer, unerwarteter Mitspieler auf den Plan. Während alles danach trachtet, die Erde vor der Vernichtung zu bewahren und die großen Belohnungen, die nach Aktivierung jeden Steines auf einen warten, einzuheimsen, will das ehrwürdige Japan die Erde eher zerstört sehen und … Reilly räumt noch einmal auf weiterlesen