Ein bisschen was für die Augen

Da ich die letzten zwei Wochen grippig krank war und den größten Teil davon wie ein Häufchen Elend im Bett oder dick eingemummt (bei den Temperaturen!) auf der Couch lag, blieb an zur Verfügung stehenden Aktivitäten nicht viel übrig außer Lesen und Filme gucken. Ich weiß gar nicht mehr, was ich alles gesehen habe 😉 Fangen wir mal im Serienbereich an. 1. 24 – 6. Season. Es geht wieder um arabische Terroristen, die die USA mit sowjetischen Nuklearsprengköpfen bedrohen und es tatsächlich schaffen, einen davon in Los Angeles zu zünden. Jack Bauer ist aus der Gefangenschaft der Chinesen zurückgekehrt. Er … Ein bisschen was für die Augen weiterlesen

Gelesen: Weltensturm von Scott Westerfeld

»Westerfeld schreibt epische Space Operas der Meisterklasse in der Tradition von Dune« – so die New York Times über Westerfeld Roman »Weltensturm«, der in den vereinigten Staaten in zwei Teilen unter den Titeln »The risen Empire« und »Killing of worlds« erschienen ist, weil das Ursprungsmanuskript mit dem Titel »Succsession« zu lang war und keine guten Verkaufsaussichten auf einen überlangen Roman bestanden. So episch und Space Opera-lastig wie die New York Times oder Mike Resnik die Sache beschreiben, ist aber Weltensturm gar nicht. Worum geht’s? Seit 1.600 Jahren existiert ein menschlisches Imperium aus 80 Welten, das ihren Ursprung bei der alten … Gelesen: Weltensturm von Scott Westerfeld weiterlesen

Der Mann mit dem Hut ist zurück

Ich bin kurz davor, eine "Man soll keine Fortsetzungen nach über 25 Jahren drehen"-Bewegung zu gründen. Nachdem ich John Rambo schon so herrlich nichts- und nichtsaussagend fand, geht es gleich mit dem Mann mit Hut weiter. Schlimm finde ich George Lucas‘ Aussage, dass ihm schon zum dritten Film nichts mehr einfallen würde, und dass ihm die Sankara-Steine des zweiten Indiana Jones Films bereits Magenschmerzen bereitet haben. Ich persönlich fand die Steine und den Heiligen Gral okay – aber wenn Lucas keine Idee hat, sollte er doch anderen das Ruder überlassen. Warum immer alles selbst machen? Es gibt Dutzende von Indiana … Der Mann mit dem Hut ist zurück weiterlesen

Phoenix – we have a touch down

A small step for … ja, für wen eigentlich. Heute Nacht um 01:38 Uhr MESZ landete die NASA-Sonde Phoenix planmäßig auf dem Mars. Laut NASA war das gar nicht so selbstverständlich, denn gut die Hälfte der knapp 26 Marsmissionen scheiterten, weil die Sonden auf dem roten Planeten zerschellten. Marslander Phoenix hat seine Arbeit aufgenommen und sammelt fleißig Proben von der Polregion des Mars, in der Hoffnung dort Wasser zu finden. Na denn man tau! —————-Now playing: Trevor Rabin – National Treasure Suitevia FoxyTunes    Phoenix – we have a touch down weiterlesen

Don’t call it Schnitzel

Jetzt hab ich sie auch probiert. Schnitzel aus dem Toaster, Toasty genannt.Und ich muss sagen "für aus dem Toaster"  schmecken sie erstaunlich gut, sogar nach dünnen Schnitzeln, die man beispielsweise als Wiener Schnitzel in Austria serviert bekommt. Nur der Sättigungsfaktor spielt wahrscheinlich eine entscheidende Rolle. Drei von den Scheibchen brauchte ich schon, um satt zu werden. Aber gut, als Snack für zwischendurch, ehe man seine Pfanne aufwärmt und den Ofen anschmeißt, ist so ein schneller Toast für zwischendurch doch ganz gut. Etwas Ketchup drauf und dann genießen Don’t call it Schnitzel!—————-Now playing: AC/DC – Back In Blackvia FoxyTunes    Don’t call it Schnitzel weiterlesen

Ein magisches Finale

Trudi Canavans Trilogie um den Schwarzen Magier ist eng miteinander verwoben. So sind die deutschen Titel, die außer dem mittleren kaum etwas mit den englischen Originalen zu tun haben, recht passend, denn alle drei Bücher zeichnen die Entwicklungsgeschichte von Sonea, von der aufmüpfigen Rebellin, über die scheue Novizin, bis hin zur Meisterin. Im letzten Roman "Die Meisterin" wendet sich das Blatt zwischen Sonea und dem Hohen Lord Akkarin. Während Sonea für den Mann bisher nur Hass empfunden und sich vor ihm gefürchtet hat, offenbart er ihr die Gründe für sein Tun und lässt sie an seinem bisherigen Leben teilhaben. Hass … Ein magisches Finale weiterlesen

»Esst mehr Gemüse« – Tod durch Karotte

Dieser Film wird als der in die Geschichte eingehen, indem mit Karotten gemordet wird. »Wissen Sie, was ich am meisten hasse?«, fragt Smith die Hochschwangere, die während einer blutigen Schießerei zu seinen Füßen entbindet, während er immer wieder ein »Pressen, pressen!« ruft und gleichzeitig die herannahenden Bösewichter erschießt. »Nein!« Die Schwangere blickt entsetzt und schüttelt den Kopf. Smith knirscht mit den Zähnen, während er ein frisches Magazin in die Pistole schiebt. »Vierzigjährige mit Pferdeschwänzen. Die machen sie weder jünger, noch hip oder cool.« Ein Schuss peitscht und in einer Blutfontäne wird der Pferdeschwanz eben jenes Vierzigjährigen vom Kopf geschossen. Von … »Esst mehr Gemüse« – Tod durch Karotte weiterlesen

Der Eiserne gegen die USA

  In den deutschen Übersetzungen hieß er früher immer noch Der Eiserne. Irgendwann ist man dazu übergegangen, die Helden der Comics nicht mehr einzudeutschen. Als aus Grüner Pfeil Green Arrow und aus Der Rote Blitz einfach nur Flash wurde, gabs auch den Wandel bei Marvel und aus dem Eisernen wurde Iron Man. Das ist immer dann besonders lustig, wenn Deutsche mit Schulenglisch das Wort "Iron" aussprechen und dabei das "r" betonen, das aber im Englischen überhaupt nicht gesprochen wird. Tony Stark alias Iron Man ist auf die Leinwand zurückgekehrt. Wie so oft in Neuverfilmungen von Superhelden fängt man auch hier … Der Eiserne gegen die USA weiterlesen

Die Brücke nach Terabithia

Hat mal jemand Taschentücher?So herzergreifend war der Film "Die Brücke nach Terabithia". Der Junge Jess, ewig von seinen Mitschülern gehänselt und in einer ärmlichen Familie aufgewachsen, bekommt eine neue Mitschülerin, Leslie, die auch gleich seine neue Nachbarin ist. Gemeinsam verabreden sie sich zu einem Spaziergang im Wald. Als sie einen Bachlauf mit einem Seil entdecken, schwingen sie sich auf die andere Uferseite und entdecken dort eine Welt, die sie Terabithia nennen. Hier gibt es Kobolde und  Trolle, dunkle Wesen wie die Eichhoger und Feen und geflügelte Krieger. Terabithia ist voller Magie. Doch Terabithia existiert nur in der gemeinsamen Fantasie von … Die Brücke nach Terabithia weiterlesen

Ein schöner Tag

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen sehr wichtigen Termin.Sie nehmen sich extra einen halben Tag frei für diesen Termin und fahren ca. 15 Kilometer zum Treffpunkt, sind überpünktlich dort.Und als dann zum vereinbarten Zeitpunkt die Türen geöffnet werden, sagt man ihnen, der Termin wäre heute Morgen kurzfristig von dem zweiten Gesprächsteilnehmer abgesagt worden. Man hätte lediglich auf den Anrufbeantworter gesprochen und gesagt, dass man heute nicht könne. Und man hat es auch nicht für nötig gehalten, Sie darüber zu informieren. Da könnte man rot anlaufen und vor Wut ein paar Häuserblöcke auseinander nehmen, gell? Aber lohnt sich der Energieaufwand? … Ein schöner Tag weiterlesen