Der WOLF rast auf die Uni zu!


Irgendwann im Januar 2007.
Ein Bundeswehrgeländewagen des Typs Mercedes WOLF jagt über die Otto-Hahn-Straße in Dortmund auf die Universität zu.

Am Steuer: Kai Wolter, Ex-Inquisitor, nun Kämpfer für eine gerechte Sache.

Sein Beifahrer: Elmar Fuchs, früherer Unternehmensberater, dessen Verlobtes Verlust nur der Anfang seines steilen Abstiegs zu einem Existenzlosen darstellte.

Auf der Rückbank: Jannica Forsman, Ausreißerin, zeitweilige Klosterschülerin und bei dem Versuch, die Welt zu retten erblindet; Doktor Robert Whitting, ehemaliger Arzt in Diensten des Inquisitionsordens. Jetzt ein Vampir.

Ihre Mission: Den einzigen Biologen zu finden, der ein Antiserum gegen das tödlichste Virus, das je freigesetzt wurde, entwickelt hat.

Der Geländewagen rast von der Südseite des Unigeländes auf die Feuerwehrzufahrt des Chemietraktes zu. Es ist dunkel. Elmar Fuchs kämpft mit dem Stadtplan und versucht sich verzweifelt daran zu erinnern, wo der Biologe arbeitet. Dann sieht er das rettende Schild. Bingo!

Das Schild? Äh … gibt es dort ein Schild? Und wenn ja, was zum Henker steht dort drauf?
Vor diesen Fragen stand ich gestern Mittag, als ich das fünfte Kapitel zu »Tage der Finsternis« begann. Kopfhörer runtergerissen, vom Platz aufgesprungen und über den Gang ins nächste Büro gerannt.
»Klaas! Südseite Uni, Otto-Hahn-Straße, gibt’s da einen Wegweiser?«
»Klar!«
»Was steht darauf?«
Rätselraten. Kurz weiß es nicht genau.
»Schreib die Uni an«, rät er mir.
Gesägt, tun getan. Eine Mail an den WiSo-Lehrstuhl brachte sofort Klarheit. Patrick versprach, auf dem Nachhauseweg dort vorbeizufahren, doch Vanessa kam ihm zuvor, schnappte sich die DigiCam und schoss ein paar Aufnahmen, nicht nur von besagtem Hinweisschild, nein, sogar von der gesamten Zufahrt bis hoch zum Gebäude und den Aufzugtüren im Innern, als hätte sie gewusst, dass ich noch mehr brauche als nur ein Schildchen.

Herzlichen Dank, ihr beiden! Spitze!


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