Heute war es wieder so weit.
Die Story von »Code Misty Hazard« nahm eine unerwartete Wende, ohne dass ich es verhindern konnte.
Eigentlich war Syrien geplant. Bei 25 Grad mit Dezembersonne. Doch es wurden feuchtkalte 10 Grad in London mit einem Ergebnis, dass mich dermaßen überrascht hatte, dass ich anschließend erstmal Luft schnappen musste.
Der Kapiteleinschub endete sinngemäß mit einem »… und dann wird etwas Schreckliches geschehen …«
Meiner Vorkosterin Sandra musste ich dann beim Telefonat beichten, dass ich selbst noch gar nicht wüsste, was da so Schreckliches geschehen sollte. Fakt ist, sagte sie, dass da jetzt ein Knaller kommen muss.
Klar, so wie am Ende des zweiten Vampir Gothic Romans, als das Virus Heinrichs Erbe begann, Europa heimzusuchen.
Da Viren aber auch schon im ersten logfiles-Roman in anderer Form ein Thema waren und ich eine Pandemie bereits in Vampir Gothic über vier Romane erschöpfend beschrieben habe, muss jetzt etwas gänzlich Neues her, das jeden Leser überrascht und auch schockiert.
»Da muss du dir jetzt richtig was einfallen lassen«, sagt Sandra – und bei ihren Worten konnte ich nur schlucken. In was habe ich mich da wieder reingeritten?
