Text weg – der Albtraum eines Schriftstellers

Da war es wieder. Dieses Gefühl.

Keine Luft zu bekommen. Einen fetten Kloß im Hals spüren. Abwechselnd kalte und heiße Schauer, die einem über den Rücken jagen bis in die Haarwurzeln.

Die plötzliche Leere im Magen. Das Gefühl der Übelkeit. Schwindelanfall. Sterben wollen. Jetzt. Sofort!

Einmal musste ich bisher ein Kapitel neu schreiben. Ein andermal war mir gar nicht bewusst, dass ich das Kapitel schon geschrieben hatte, und ich merkte erst nach der Hälfte, dass mir die Thematik, all die handelnden Charaktere, die Dialoge doch bekannt vorkamen. Ich zog erst später den Schluss, dass ich das Kapitel wohl schon mal geschrieben haben musste.

Jetzt, bei der Überarbeitung von »Kampf um Thardos« hatte ich wieder eines dieser Erlebnisse. Am Ende von Kapitel 1 fehlte noch etwas. Der Text endete mitten im Satz, und wenn ich mir die vorhergehende Handlung anschaue, müssen danach noch mindestens zwei bis drei Seiten nachgekommen sein. In der Originaldatei, dem konvertierten VizaWrite-Dokument befinden sich an dieser Stelle nur Hieroglyphen.

Nun, ich werde erstmal mit der Bearbeitung der weiteren Kapitel fortfahren und mich irgendwann im Verlauf der Bearbeitung dran setzen, das 1. Kapitel zu einem ordentlichen Abschluss zu bringen.

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