Aus der Kreativküche: Ein kleines KI-Experiment

Dass ich mit dem, was heute der Volksmund unter KI versteht, arbeite, habe ich zwischen den Zeilen schon öfter durchblicken lassen. Heute möchte ich euch zu einem kleinen Experiment einladen.

Doch dazu vorweg ein paar Worte, wozu ich KI verwende und wozu nicht.

Fangen wir mit dem Letzteren an. Ich lasse KI nicht meine Manuskripte schreiben, sondern nutze große Sprachmodelle als Brainstormingpartner. Ich gehe mit ihnen verschiedene Plotideen durch, prüfe diese auf Plausibilität und lasse mich inspirieren, wenn ich mal an einer Stelle festhänge. LLMs fassen meine Kapitel zusammen, damit ich den Überblick behalte, und helfen mir fix bei Rechtschreib- und Grammatikfragen. Ich nutze Bildgeneratoren zur Visualisierung meiner Ideen und bei meinen jüngsten Werken im Bereich Self-Publishing auch für Buchcover. Hier jedoch nur das reine Bild. Das Layout, Typografie und Komposition entstehen manuell in Photoshop.

Ich verstehe die LLMs als Sparringspartner, als hilfreiche Praktikanten, die jederzeit da sind, wenn ich sie brauche, ohne den schlafenden Partner wecken zu müssen, ohne sich endlos lange durch Artikel auf Webseiten oder in Fachbüchern wühlen zu müssen. Punkt.

Nun habe ich spaßeshalber ein neues Format ausprobiert. Ein KI-Podcast als vielleicht kurzweiliges Werbemittel, bei dem ihr als geneigte Leser zu einer vollkommen anderen Form der Buchvorstellung kommt, als immer nur einen trockenen Klappentext zu lesen.

Das Projekt heißt „2 gegen das Buch“. Die Idee dahinter: Zwei KI-Stimmen lesen, analysieren und diskutieren eines meiner Manuskripte. Ungefiltert und schonungslos.

Für die Premiere habe ich ein ganz besonderes Projekt in den digitalen Ring geworfen: Den Auftakt meiner Urban-Fantasy-Serie „Nik & Das Märotikum“. Den ersten Roman habe ich bereits im November 2025 via KDP veröffentlicht, allerdings unter einem anderen Pseudonym: Myron Scribeus. Warum das so ist und wie die Maschinen mit der Action und den etwas expliziteren Szenen umgehen, hört ihr am besten selbst. Am Ende steht immer die Frage: Verriss oder Leseempfehlung?

Macht es euch bequem, klickt auf das YouTube-Video und lauscht dem Experiment. Ich bin extrem gespannt auf euer Feedback!

Und wer nach der Diskussion der KIs selbst in die Welt eintauchen möchte, findet „Nik & Das Märotikum 1: Die Quantenmär“ direkt hier.

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