Mobil sein ist alles

Heute war ich beruflich auf einem eher schwindeligen Seminar zur Sicherheit, auf Neudeutsch »Security« genannt. Da dies eine jährliche Pflichtveranstaltung ist, konnte ich mich nicht davor drücken. Leider konnten mir dort keine neuen Inhalte vermittelt werden, da es »im Westen nichts Neues« gab, sondern nur das, was ich schon vom letzten Jahr kannte, etwas aufgewärmt. Sowas könnte man glatt Recycling Informationen nennen 😉

Die Fahrt wäre also fast in die Kategorie »vertane Zeit« eingeordnet worden, hätte ich mich nicht noch nach der Veranstaltung in überaus angenehmer Gesellschaft befunden, für die sich der Weg allemal gelohnt hat. Herzlichen Dank für unseren Plausch und den Sonnenschein, Kate :-))

Im Vorfeld hatte ich mir überlegt, die Fahrtzeit sinnvoll zu nutzen, bat meinen Kollegen, sich hinters Steuer zu klemmen und verbrachte den Weg auf dem Rücksitz mit Laptop bewaffnet, um einige Zeilen am letzten »Vampir Gothic« Kapitel zu tippen. Das ging zumindest auf gerader Strecke der Autobahn ganz gut, bis wir dann in Serpentinen mit unvermindeter Geschwindigkeit einen Berg hochjagten. Spätestens nach der dritten Haarnadelkurve verlangte es nach einer Plastiktüte, die an Bord von Flugzeugen normalerweise im Netz des Vordersitzes zu finden sind. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Laptop auf Standby zu fahren und das Schreiben zu lassen. Mobilität hat wohl auch seine Grenzen.

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