Die ersten drei Filme haben für mich jeweils eine Steigerung bedeutet. Der erste ein Kinderfilm, der zweite besser, spannender; und der dritte letztendlich herrlich düster. Doch was muss ich beim vierten sehen? Back to the roots? Zwei Drittel des Films werden mit einem langweiligen Wettbewerb verprasst und erst gegen Ende knüpft der Film die düstere Thematik des dritten auf. Much ado about nothing, wie Shakespeare sagen würde. Da hätte man mehr in die eigentlich wichtige Handlung legen können. Aber offenbar gab die Buchvorlage nicht mehr her und versuchte mehr von der »Welt des Zauberns« zu erzählen, statt eine spannende, halbgruselige Geschichte zu präsentieren.
Das offene Ende mit Lord Vooldemorts Rückkehr in allen Ehren, aber mir fehlt eine Einstellung in der Draco Malfoy zur Rechenschaft gezogen oder der Schule verwiesen wird, denn immerhin hat Harry mit eigenen Augen gesehen, dass Luciuis Malfoy mit Vooldemort unter einer Decke steckt.
Mein Fazit: Teil 3 war besser, weit mehr als die Hälfte von Teil 4 überflüssig. Dafür war aber der Soundtrack von Patrick Doyle erfrischend und schön. Endlich mal ein anderer Komponist, nachdem John "Qualitiy is something very difficult to define" Williams in letzter Zeit nur noch seinen Einheitsbrei abliefert und nicht mehr an so geniale Scores anknüpften kann, durch die er berühmt wurde.
