Kate Beckinsale beißt erneut zu

Nachdem mir der Film »Underworld« so gut gefallen hat, war es nur logisch, dass ich mir so schnell wie möglich den zweiten Teil »Underworld: Evolution« anschaue. Dazu bin ich nun endlich dieses Wochenende gekommen. Gleich vorweg: Der Film ist wieder spannend und kurzweilig. Sehr schön fand ich den Rückblick in die Vergangenheit am Anfang. Weniger schön fand ich die Reduzierung auf das Wesentliche: Durch Verlagerung des Handlungsschauplatzes in die tiefste Taiga, wurden normalsterbliche Menschen komplett ausgeschlossen. Szenen wie in der U-Bahn aus dem ersten Teil sucht man vergeblich. Das Gothicflair des ersten Films, das Herrenhaus des Vampirordens mitsamt der menschlichen Blutlieferanten gibts nicht mehr. Und die durchaus interessanten Charaktere Kraven und Erika erfahren leider keine Weiterentwicklung, weil sie gleich zu Beginn gemeuchelt werden.

Mein Fazit: Schöner Vampir-Werwolf-Film, der seinem Vorgänger jedoch in einigem nachsteht.

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