Vorstellen kann sich das sicherlich jeder, doch gerade beim Privatanwender werden die Alarmsirenen schrillen: Wie sicher ist das alles? Was, wenn mein Internet streikt? Was, wenn der entsprechende Server nicht erreichbar ist und ich nichts lokal gespeichert habe, sondern mich voll und ganz auf die Daten verlasse, die ich online habe?
In Geschäftsbereichen sind diese Sorgen nicht so stark, denn die meisten Firmen arbeiten kaufmännisch bereits online. Firmenverbunde und Konzerne sind miteinander vernetzt, Programme teilweise zwar noch lokal auf den Arbeitsstationen installiert, aber die Daten gehen online durchs Netz und werden auf Remote Servern gespeichert.
Zwar speichere ich in meinem Beruf noch Excel-Listen auf meiner Festplatte ab und starte das Programm Word, um ein Fax oder einen Brief zu schreiben, aber die reine Auftragsabwicklung erfolgt über eine Echtzeitdatenübertragung zu einem Server nach Hamburg, meine Materialbestellungen über ein Online-SAP-System gehen direkt nach Mülheim, die Kundendaten liegen in Frankfurt – ich bin zu 70% ‚on the line‘ und würde mich erschießen müssen, wenn eine der obigen Befürchtungen eintrifft. Aber in der Regel läuft alles rund und Ausfälle werden rasch kompensiert.
Meinen Roman online schreiben und die nächste Tabellenkalkulation online erstellen? Auch bald machbar. Die Firma Google hat bereits vor einiger Zeit die Online-Textverarbeitung Writely – The Web Word Processor erworben. Nun kommt der nächste Zug, die Konkurrenz zu Excel mit Googlespreadsheets.
Übrigens können Sie mit Google Calendar auch Ihre Termine online verwalten.
Wie warb T-Online noch damals? »Die Welt geht online – gehen Sie mit«
