Captain Jack is back


Dreister, überzogener, alberner, bildgewaltiger … oder so ähnlich. »Piraten der Karibik 2« zu deutsch dämlich übersetzt mit »Fluch der Karibik 2« ohne den doppeldeutigen Untertitel »Dead man’s chest« hat letzte Woche auch bei mir Einzug in die heimische Stube erhalten.

Die 154 Minuten mussten allerdings in zwei Etappen geschaut werden, da ich beim ersten Versuch im ersten Drittel eingeschlafen bin.

Nehmen wir es gleich vorweg: Der erste Teil hat mir besser gefallen. Er hatte noch etwas vom Piratenflair und dem Grusel einer untoten Mannschaft. Was an überzogener Albernheit bei den beiden Mumien-Filmen funktioniert hat, erweist sich in der Karibik als Schuss in den Ofen. Vor der Mannschaft des Flying Dutchman  gruselt es den Zuschauer nicht, die Muppetshow wirkt einfach nur lächerlich.

Was gehört unabdingbar zu einem Piratenfilm? Richtig, das Feuergefecht zweier Schiffe mit anschließendem Entern. Das gab es zwar hier auch, aber viel zu kurz und nur einmal. Der Krake und die schönen Special Effects entschädigten dafür nur minimal, zumal sich der Film bei oben angegebener Laufzeit doch arg in die Länge zog und ein gewisses Tempo vermissen ließ, das bei dieser Art von Filmen vonnöten ist, um die Zuschauer mit Kurzweil bei der Stange zu halten.

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