Affen sind Schweine – Nilpferde auch


Zoo ist immer so eine Sache. Manche finden ihn toll, andere sprechen von Tierquälerei.
Eine andere Art von Zoo, der ZOOM Erlebnispark, befindet sich in Gelsenkirchen. Er unterscheidet sich vornehmlich von herkömmlichen Zoos und Tierparks darin, dass er weite Gehege besitzt in denen man oft die Tiere erst einmal suchen muss. Von Platzmangel kann man da in den wenigsten Fällen sprechen. Die Tiere können so frei bewegen, dass man nicht mal mehr von einem Gehege sprechen kann.

Nun, am Samstag waren wir im ZOOM. Trockentes Wetter, aber bitterkalt. Die Idee kam von Rabea. Oder Sascha? Egal. Um 10 Uhr wurden Joshua und ich abgeholt und dann ging es auch direkt über die Autobahn zum Erlebnispark. Zwei Erlebniswelten gibt es bisher: Alaska und Afrika. Asien ist momentan im Bau und wird voraussichtlich 2009 eröffnet.

Allerdings weiß ich nicht, wie man eine dritte Erlebniswelt an einem Tag schaffen will, noch dazu, wenn der Park mal richtig voll ist. Wegen des kalten Wetters war er zwar gut besucht, aber man kam locker durch. Wir brauchten mit einer Mittagspause auch den ganzen Tag und verließen den ZOOM erst kurz vor der Schließenszeit, nachdem mein Sohn sich noch durch den Streichelzoo zufrieden stellen ließ, auch wenn er äußerst pikiert darauf reagierte, dass er das Shetlandpony Lucy nicht streicheln konnte. Störrischer Gaul.

Wir haben fast alles gesehen. Braunbären, Hirsche, Elche, Rentiere, Robben, Eisbären, Otter, Biber, Stachelschweine, Schimpansen, Paviane, Giraffen, Nashörner, Hyänen, Löwen, Nilpferde, Zebras und noch eine Menge mehr.

Ein paar Impressionen zum Thema Abenteuer Wildnis finden sich unten in den Bildern. Etwas irritiert war ich aber über den Stuhlgang eines gewaltigen Nilpferdes. Nach erfolgreichem Geschäft drehte sich das Tier um und stieß seine überbreite Nase direkt in den Kot. Sascha meinte, jetzt würde analysiert, was es gegessen hat. Puh, seltsame Sache. Und die Affen waren nicht besser. Zwischen den tobenden Schimpansen huschte ein älteres Exemplar her und sammelte getrocknete Kotstücke auf, um … nun, ich dachte, es wäre der Hausmeister, der aufräumt, aber er schob sich die Reste in den Mund.

Affen und Nilpferde scheinen doch eher Schweine zu sein. Pfui.

Joshua Kay im Höhlenlabyrinth


Ein Unterwassertunnel. Vorn links: Auch ein schöner Rücken kann … Sascha »The Manager« Hausberg.

Die Kommandorobbe vom Thron aus hat sie die Befehle an die anderen ausgegeben


Auf Indiana Jones Spuren: Joshua Kay und Sascha Hausberg. Tätätätäää Tätätäää.

Der König der Steppe.



… bei der großen Fütterung. Es gab Geflügel


Zebrastreifen waren keine Fußgängerüberwege.

Fast hautnah zum Anfassen.


Zwar war es schattig für eine Bootsfahrt, aber sie hat Spaß gemacht.


Ein Nilschwein


Im Bus: Joshua, Rabea und Sascha.

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