Michael Crichton ist gestorben.
Eigentlich wollte ich dazu nichts schreiben. Ich hab zwar ein paar Filme gesehen, die nach seinen Romanen gedreht wurden ("Jurassic Park", "Enthüllung"), aber nie ein Buch von ihm gelesen. Zugegeben der Roman "Timeline" steht noch in meinem Regal. Den wollte ich mir irgendwann einmal vornehmen.
Heute kam jedoch ziemlich unerwartet eine Buchlieferung von Buch.de bei mir an (war eigentlich erst für Januar 2009 avisiert).
Unter anderem der Roman "Der Canyon" von Douglas Preston – eine Art Fortsetzung zu dem Buch "Der Codex", das ich bereits gelesen habe.
Ich drehe gerade das Buch um und lese den Klappentext. Und die lobenden Worte des Library Journals, der da schreibt:
"Michael Crichton wäre froh, wenn er nur halb so gut schreiben könnte wie Douglas Preston!"
Das ist angesichts seines Todes makaber. Denn Michael Crichton wäre im Moment gar nichts mehr.
Friede seiner Asche.
