Neues von der Vampirgöttin


Am Freitag tippte ich die letzten Zeilen zum 10. Vampir Gothic Abenteuer »Die Vampirgöttin«, das voraussichtlich im Mai in Buchform erscheinen wird.

Momentan befindet sich das Manuskript wieder in den bewährten Händen meiner Schwester sowie Tom Folgmann, die es vorab Korrektur lesen, ehe Manfred Rückert ins Lektorat nimmt.

Mit »Die Vampirgöttin« feiert Vampir Gothic nicht nur mit seiner 10. Buchausgabe ein Jubiläum, sondern auch mit seinem fünfjährigen Bestehen. Der 2004 mit »Kreatur der Dunkelheit« begonnene Zyklus um eine Invasion der Vampire auf Erden wird in »Die Vampirgöttin« zu einem fulminanten Abschluss gebracht. Sowohl auf der Erde als auch in dem geheimnisvollen Opyria kämpften Elmar Fuchs und Magdalena Labastida gegen die Blutherren Europas und die Schatten der Kaiserin Ravendra.

Hier ein kleiner, noch unlektorierter Auszug aus dem Angriff auf das Gefängnis in der Dunkelsphäre.

Das Personal auf den Wachtürmen hatte tatsächlich nur in
Richtung des Gefängnisses observiert und der Außenwelt keinerlei Beachtung
geschenkt. Im Normalfall sollten die Wachen auch nur dafür sorgen, dass niemand
der Dunkelsphäre entkam. Ein Einbruch in das Gefängnis schien unlogisch.
Darüber hinaus vertraute man der Unbeugsamer
Wille
, dass sie jeden Eindringling im Vorfeld abwehrte und zurückschlug.
Doch niemand kam auf den Gedanken, das eigene Schiff könnte sich gegen sie wenden.

Die Mauer hielt stand. Zwei Opyri-Wächter wurden bei der
Explosion eines Geschosses über die Wehrmauer geschleudert und stürzten
schreiend in die Tiefe.

„Zweite Salve“, sagte Alena. Sie stand mit Cardifs zweitausend
Mann, den Leuchtfeuern, Bozena und den Seelenfunken an der Spitze der Landzunge
und wartete darauf, dass das Tor nachgab.

Eine weitere Kanonade der Eisbomben prasselte auf die
Befestigung nieder. Schnee und Inselreich spritzten hoch. Krater gruben sich in
den Boden vor der Mauer. Weitere Schreie. Ein Schatten erschien auf der
Brüstung und schien unbeeindruckt von einer Explosion direkt neben ihm zu sein.
Er sondierte die Lage und würde sicherlich Bericht erstatten, wenn er nicht
schnell ausgeschaltet würde.

„Dort!“, Alena hob die Hand und zeigte auf das nebulöse
Gebilde.

Ihre Streitmacht reagierte schneller und effektiver, als sie es
sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hätte. Mehr als hundert Pfeile mit
Korodiumspitzen schnellten von den Sehnen der Bogenschützen unter Cardifs
Leuten. Gleichzeitig löste Santur einer Feuersbrunst über dem Schatten aus,
während die Richtschützen an Bord der Unbeugsamer
Wille
gleich drei Geschosse direkt in die wallende Gestalt jagten und
explodieren ließen. Zusätzlich schossen Blitze aus dem Raupenstab Bozenas und
irgendwo in dem winzigen Inferno auf der Mauer kreischte die verlorene Seele
auf, als sie von Jelene und Octavianus gleichermaßen verbrannt wurde.

Was letztendlich den Schatten vernichtete, vermochte niemand zu
sagen. Die übertriebene Taktik, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, zeigte
jedoch binnen eines Lidschlags Erfolg und rettete die Streitmacht vor einer
vorzeitigen Entdeckung durch die Armee der Schatten.

 

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