Wolverine

 
Eigentlich bin ich kein Fan davon, eine Geschichte immer wieder und wieder zu erzählen.

Aber ich habe schon bei Batman Begins ein Auge zugedrückt und mich positiv überraschen lassen. Außerdem ist X-Men Origins: Wolverine keine Neuerzählung, sondern tatsächlich ein Prequel zu den bisherigen drei X-Men Verfilmungen.

1845. Der im Fieberwahn liegende kleine James Howlett und sein Freund Victor Creed befinden sich im Haus von James vermeintlichem Vater, als Victors Dad betrunken das Foyer stürmt und James Vater tötet. In Wut mutieren aus James Fingerknöchel scharfe Knochenklauen mit denen er Victors Vater umbringt, doch dieser verrät ihm im Augenblick des Todes, dass John Howlett gar nicht sein Vater sei, sondern er selbst.

Das macht James und Victor zu Brüdern – zu sehr speziellen sogar. Beide sind unverwundbar und altern äußerlich nur bis zum jungen Erwachsenenalter. Und in beiden steckt eine reißende Bestie.

Im Laufe der Zeit kämpfen beide immer wieder an den Fronten kommender Kriege. Amerikanischer Bürgerkrieg, 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Vietnam. Doch während James, der sich mittlerweile Logan nennt, immer bemüht, seine animalischen Instinkte unter Kontrolle zu halten, verliert Victor den Überblick. Bei einer versuchten Vergewaltigung in Vietnam kommt es zum Fiasko. James und Victor werden standrechtlich erschossen, überleben aber beide Dank ihrer Mutantenfähigkeiten.

Das ruft den damaligen Col. Stryker auf den Plan, der beide für eine Mutantenspezialeinheit rekrutiert, die die wirklich schmutzigen Aufträge erfüllen.

Logan wirft das Handtuch und zieht sich ins Zivilleben zurück. Doch die Vergangenheit holt ihn bald ein, als Victor Jagd auf die Mitglieder des ehemaligen Teams macht. Als Victor Logans Freundin ermordet, sieht dieser rot und schließt sich Col. Stryker an, um sich das unzerstörbare Adamantium-Skelett zu verpassen.

Wolverine ist ein spannender Action-Film mit einen sehr gut gemachten Specialeffects, die den Zuschauer mitzittern lassen. Mit seiner eigenen Komik und coolen Sprüchen weiß er zu unterhalten. Auch wenn das Ende des Films dem aufmerksamen Zuschauer des ersten X-Men Films weitgehend bekannt sei dürfte, weiß der Film durchaus zu fesseln.

9/10 Punkten.

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