Hilfe! Ich hänge.
Das passiert schon mal. Vor allen Dingen, wenn man, wie ich, schreibt, um sich dabei selbst zu unterhalten. Ich bin kein Freund von vorgefertigten Exposées. Der Spaß beim Schreiben ist es zu sehen, wie sich die Story, während sie niedergeschrieben wird, weiter entwickelt. Immer wieder überrasche ich mich selbst mit Wendungen und Dingen, die ich so nie geplant hatte.
Leider gerät man dabei auch mal in Gefahr sich zu verzetteln – oder in einer Sackgasse zu landen.
So geschehen beim ersten LEX GALACTICA Roman, als Damien Cavelorn in die Basis der Terroristen eingedrungen war und angeschossen an einer Querstrebe in einer großen Halle hing. Drei Wochen habe ich damals gebraucht, um Damien wieder auf den Boden zu bekommen. So lange hat es gedauert, bis mir eine Idee kam, wie ich meinem Helden aus der Klemme helfen kann.
Ähnliches erfahre ich jetzt bei »Kalte Spuren«. Vor zwei Wochen überlegte ich schon fieberhaft, wie ich alles auflösen könnte, wie ich zum Ende des Romans finde. Oh, der Epilog steht. Klarer Fall. Aber dorthin zu kommen.
Dann kam mir letzte Woche eine Idee. Ich hatte plötzlich einen Retter … der sich allerdings dann am Sonntag zu einem nur noch größeren Gegner entpuppte. Und nun stehe ich wieder vor der Frage: Wie bringe ich meine Helden dort raus?
Ich habe (noch) keinen Plan. Aber bald. Bestimmt 🙂
Gestern habe ich die 700.000 Zeichen Marke übersprungen. Ehe ich mir den Kopf um die Helden zerbreche, tritt jetzt erst einmal eine Nebenfigur in Aktion. Captain Lars Dallmer vom United States Marine Corps. Ich hoffe, er weiß seinen kurzen Einsatz zu schätzen 😉
