Hilft es, wenn ich Ihnen eine Bauanleitung besorge?


Wenn es nicht so mühselig wäre, wäre es zum Schießen.

Die U-Bahnstation, an der ich jeden Tag aussteige, liegt etliche Meter unter der Erde. Um genau zu sein zwei Straßentiefen, denn die U-Bahnlinie führt an der Stelle unter der normalen Straße und dann nochmals unter der Bundesstraße 1 her, die wiederum untertunnelt ist. Dementsprechend lang sind auch die Rolltreppen. Und genau an der Stelle, an der ich aussteige, wurde die Rolltreppe fünf Wochen lang instand gesetzt.

Fünf Wochen.

Letzte Woche Donnerstag war der erste Tag, an dem sie wieder funktionierte. Morgens.

Am Abend bei Feierabend war sie bereits wieder außer Betrieb.

Seither sind Monteure bereits dreimal angerückt. Heute wurde sie noch einmal komplett demontiert. Damit beläuft sich die Erneuerung der Rolltreppe auf mittlerweile sieben Wochen.

Hey, die machen da nur eine Rolltreppe hin, keine neue Straße. Dabei hat es die alte noch gut getan und war vielleicht alle zwei Monate mal außer Betrieb.

Wenn das Treppensteigen aus dieser Höllentiefe nicht morgens so mühselig wäre und auf die Kniegelenke ginge, wäre es fast lustig. Besonders interessant wird es, wenn Mütter mit ihren Kinderwagen dort hoch müssen.

Rolltreppen? Eine Geschichte für sich. Unnötig zu erwähnen, wie oft die Rolltreppe an der S-Bahnhaltestelle Stadthaus defekt ist – aber gut, da sind es Gott sei Dank nicht ganz so viele Stufen.

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