Adobe könnte ruhig einen Gang zurückschalten


Kaum hat Steve Jobs auf Adobe und Flash herumgehackt, führt Adobe für den Reader ein automatisches Update ein. Wenn das alle zwei Monate kommt, wäre ja nichts dagegen einzuwenden, aber mittlerweile blinkt bei mir wöchentlich auf allen Rechnern, dass ein Update zum Installieren bereit wäre.

Wenn dieses Update dann ruckzuck installiert ist, hab ich auch nichts dagegen. Aber wenn die geupdatete Software dann verlangt, dass ich meinen Rechner neu starte, dann kriegt ich doch eine mittelschwere Krise, denn das reicht mir schon völlig bei Windows Updates der gemeinen Sorte.

Gott sei Dank hat sich das Erinnerungszeitfenster bei Windows Updates maximiert. Statt wie unter Windows XP alle vier Minuten von einem poppenden Fenster genervt zu werden, haben Sie seit Windows Vista die Möglichkeit, dem Betriebssystem zu sagen, dass man sie in bis zu vier Stunden nochmals daran erinnern sollte.

Aber wehe dem, der vergisst, zu dieser Zeit am Rechner zu sein. Dann fackelt Windows nicht mehr lange und startet den Rechner selbsständig neu. Und das ist dann ein brute boot ohne zu fackeln, ob noch Downloads laufen oder Dateien auch gesichert wurden.

Warum Steve Jobs übrigens so auf Adobes Flash (was Adobe erst durch den Kauf der Firma Macromedia erworben hat) sauer ist, dürfte auf der Hand liegen. Mittlerweile werden auch Filmtrailer, die üblicherweise in Apples Quicktime Format liefen, durch Flash Movies ersetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Flash stellt höhere (bis HD) Auflösungen dar und ist bildschirmfüllend wenn man die Option Fullscreen wählt. Im Quicktime Player blieb immer noch der Fensterrahmen sichtbar. Das hat sich bei Videos, die man unter iTunes abspielt im Vollbild geändert. Aber unter iTunes lassen sich nur Inhalte abspielen, die vom iTunes Store kommen. "Datei öffnen …" und mal eben eine Videodatei laden ist da nicht vorgesehen.

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