Rollins kann, aber er kann besser


Es war wieder Zeit für die SIGMA-Force von James Rollins. Der Judas-Code.

Im vierten Roman um die Spezialeinheit der DARPA (der DEFENSE ADVANCED RESEARCH PROJECTS AGENGY, also der Agentur für moderne Forschung des amerikanischen Verteidigungsministeriums) geht es drunter und drüber.

Während sich Commander Grayson Pierce mit seiner alten Feindin Seichan von der Gilde herumschlagen muss, stößt Monk im Südpazifik bei einem Routineauftrag auf eine sich rasch ausbreitende tödliche Pandemie.

Seichan scheint überlaufen zu wollen, sie ist angeschossen und hält Informationen bereit, die die Welt retten können. Offensichtlich geht es um ein tödliches Virus, das auf den Weihnachtsinseln von der Gilde getestet wurde und das nun außer Kontrolle gerät.

Während Pierce und Seichan entkommen können, entführt die Gilde Pierce‘ Eltern und setzt sie als Druckmittel ein. Gemeinsam mit Seichan und Pater Verona vom vatikanischen Geheimdienst reist Pierce um die halbe Welt um das Geheimnis des Virus‘, das offenbar schon Marco Polos Flotte auf ihrem Rückweg von China nach Italien vernichtet hat, zu offenbaren und ein Gegenmittel zu finden, bevor es für die Menschheit zu spät ist.

Offen gestanden war mir dieser Roman zu vollgepackt. Die Splittung der Handlung um Pierce und Monk und Lisa (die Ärztin aus dem dritten Band, die nun für Director Crowe arbeitet und mit ihm liiert ist) war zu viel des Guten. Während Pierce Schnitzeljagd um den Globus, seine Flucht vor der Gilde spannend waren, wirkten die Geschehnisse im Südpazifik zu flach und vorhersehbar. Nichts destotrotz reiht sich "Der Judas Code" nahtlos in die Vorbände um die SIGMA-Force ein und liest sich flott und unterhaltsam.

Wenn ich eine bisherige Top-4 bewerten müsste wären die Romane in folgender Reihenfolge am besten:

Platz 1: Der Genesis Plan
Platz 2: Sandsturm
Platz 3: Der Judas-Code
Platz 4: Feuermönche

Ich freue mich bereits auf Band 5 "Das Messias-Gen"

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