Wer schwärmt vom Schwarm?

Schlammschlacht um Frank Schätzings »Der Schwarm« bei SF-Fan.de? Michael Iwoleit, seines Zeichens auch Schriftsteller, hat in einem Posting dem Autor des SF-Bestsellers jedwedes Können abgesprochen.

Iwoleit: »Man kann Der Schwarm an beliebiger Stelle aufschlagen und merkt sofort,
daß Schätzing, außer den kleinsten gemeinsamen Nenner des Massengeschmacks
zu bedienen, überhaupt nichts kann. Als Schriftsteller eine komplette Null,
keine Individualität, kein Stil, kein Ausdruck, keine Intensität, nichts als
Hollywood-kompatible Massenware, wie sie von tausenden anderen
uninspirierten Kommerzschreibern auch fabriziert wird.«


Nachzulesen ist das Ganze im Zusammenhang hier.

Hm … »Der Schwarm« steht noch ungelesen in der Originalausgabe in meinem Regal. Bisher haben mich die 1.000 Seiten davon abgehalten, ihn anzurühren. Ein Freund von mir, der mich überhaupt auch erst auf den Roman aufmerksam machte, hat ihn gelesen. Über den Punkt für die Masse produziert ist er sich mit Iwoleit wohl einig, nichtsdestotrotz fand er den Roman wohl ganz gut.

Aber Herrn Schätzing gleich als ‚komplette Null‘ und ‚Nichtskönner‘ zu bezeichnen? Ich weiß nicht, ob hier der Futterneid greift oder ein ‚zu weit aus dem Fenster lehnen‘ Hobby von Herrn Iwoleit ist. Ich werde mich wohl selbst überzeugen und den »Schwarm« endlich lesen müssen. Mein Nachttischbuch »Der Angriff« als zweites Buch der Invasions-Reihe von John Ringo ist allerdings mal locker 300 Seiten länger als der erste Band – und ich verspeise Bücher nicht zum Frühstück 😉


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