Diagnose: Schlafapnoe


Man kann es nicht immer einfach im Leben haben.

Die letzten zwei Tage habe ich aufgrund von langen und häufigen Atemaussetzern beim Nachtschlaf in einem Schlaflabor verbracht.

Diagnose: Sauerstoffunterversorgung des Gehirns in der Nacht und extrem gestörte Tiefschlafphase. Schlafapnoe.

Ich habe das Schnarchen während der Nacht bisher immer auf die leichte
Schulter genommen, bis meine Partnerin mich drängte, einen
Lungenspezialisten aufzusuchen. Nach einer Nacht mit Messgerät stand
die Diagnose für den Facharzt fest. Eine Überweisung ins Schlaflabor
war bei mehr als 10 Aussetzern pro Stunde unabdingbar.

Ich informierte mich darauf bei diversen Quellen zum Thema Schlafapnoe
und bin mittlerweile meiner Partnerin sehr dankbar dafür, dass sie mich
ermutigt hat, den Arzt und das Schlaflabor aufzusuchen, denn im
ungünstigsten Fall wäre ich irgendwann nicht mehr erwacht oder wäre
Opfer eines plötzlichen Schlaganfalls geworden.

Zur Therapie wird die CPAP-Methode (continous positive airway pressure)
verwendet, bei der ein Gerät Raumluft ansaugt und über eine Atemmaske
in die Luftwege führt, um so den hinteren Bereich der Atemwege zu schienen.
Das Resultat ist erstaunlich. Zwar schnarche nach Aussage meiner
Partnerin auch jetzt hin und wieder noch, jedoch nicht mehr so oft und
wesentlich leiser. Die Atemaussetzer scheinen bisher auch auszubleiben.

Ob die Behandlung etwas bringt, wird in vier Wochen ein neuer Aufenthalt im Schlaflabor zeigen.

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