So war Marburg – kurz und bündig


Eigentlich wollte ich anfangs zu Hause bleiben und gar nicht nach Marburg. Doch Sascha drängte mich, wir müssten uns mal wieder auf einem Con sehen lassen. Nun, das Argument hatte etwas für sich. Allerdings planten wir einen unserer unspektakulären Kurzauftritte für diese Veranstaltung. In anderen Worten: Hit and run!

Entgegen der landläufigen Meinung, Sascha und ich würden grundsätzlich zu spät zu Cons erscheinen, nahmen wir uns vor, diesmal überpünktlich zu sein. Um 11 Uhr ging es los. Der protzige Almera war vollgetankt und wir wählten diesmal die ungewöhnliche Landstrecke via Arnsberg, Winterberg nach Marburg, statt erst bis Dillenburg über die A45 zu heizen. Kein Autobahngehetze, sondern gemütliches Landstraße fahren bei ansehnlicher und reizvoller Landschaft. Wir hatten definitiv unseren Spaß.

Gegen 13:30 Uhr liefen wir dann auch vor Ort auf. Einen Parkplatz sicherten wir uns schnell in der Nähe des Veranstaltungsortes. Als wir das Congebäude betraten, trafen wir auch gleich auf die üblichen Verdächtigen. Smalltalk hier und dort, ja, doch es hat sich definitiv gelohnt, sich von Sascha überreden zu lassen, doch hinzufahren – auch wenn es nur für 2 1/2 Stunden war.

Neben dem Palaver genossen wir Chili con Carne und hausgemachte Waffeln. Beides lecker und vorzüglich. Dirk van den Boom verkaufte ordentlich seinen neuen Roman »Tentakelschatten«. Im Laufe des Nachmittags gesellte sich mein Lektor Manfred Rückert in die Runde und wir konnten etwas über Vampir Gothic und vor allen Dingen »Ben« quatschen.

Ja, »Ben« war Thema auf dem Marburg Con, wenn auch nur geraunt und eher hinter vorgehaltener Hand. Der tatsächliche Name der neuen SF-Serie fiel auch, doch ich werde ihn offiziell erst Preis geben, sobald der Verlag den Mantel des Schweigens lüftet. Dies wird vermutlich dann sein, sobald Schriftzug und Titelbild zum ersten Roman stehen. Kann nicht mehr lange dauern.

Zwischen 16:15 Uhr und 16:30 Uhr zog es Sascha und mich wieder fort. Wir kurvten mit einem neu erstandenen Navigationsgerät (heutzutage nennt man die Biester wohl auch Susy (Such-System)) durch die Gegend und legten unterwegs eine ausgedehnte Kaffeepause ein. Bei Latte Macchiato hielten wir noch den einen oder anderen Schwof, ehe es uns gänzlich zurück in heimatliche Gefilde zog.

Leider habe ich meine Kamera vergessen und nur ein paar Fotos mit dem Handy gemacht. Doch die werden mangels einstellbarer Verschlusszeiten nie etwas, sobald sich ein Objekt auf dem Foto bewegt. Örgs.

Mein Dank an Thomas Vaterrodt für die tolle Organisation des Cons und seine überaus geschätzte Gastfreundlichkeit und Stefan Fels für das hervorragende Chili.

Als nächster Con ist im Juli der Grill Con bei Norbert Seufert in Planung.


Oliver Naujoks (links) und Falko Löffler.


Jennifer Schreiner (links) und Ulrike Stegemann von den ‚Vampirschlampen‘

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s