Urban Fantasy aus Australien


Zu Jason Nahrungs Roman »Jägerin der Finsternis / The Darkness within« gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, denn er war reichlich unspektakulär. Allerdings auch nicht langweilig. Lesen kann man ihn durchaus, aber es gab nichts, was mich vom Hocker gerissen hätte.

Die junge Emily Winters entdeckt, dass sie von einer Hexe abstammt und selbst große Macht in sich trägt.

Der Anführer eine Hexenfamilie, der auch ihre Urgroßmutter angehörte, lässt Jagd auf sie machen, weil er sich diese Macht holen will, um sein Leben zu verjüngen.

Nach und nach erfährt Emily mehr über die Vergangenheit ihrer Urgroßmutter und die Umstände, wie sie ums Leben kam. Ihr zu Hilfe eilt der Vampir Jay, der ursprünglich Diener des Hexenzirkels war, sich dann aber von dem Oberbösewicht Uhgrau abwandte und sich auf die Seite der Urgroßmutter schlug. Seither schwor Jay, die Familie der Hexen zu schützen.

Wie eingangs gesagt, fand ich den Roman durchaus lesbar, bringt aber keine neuen Ideen oder Aha-Effekte mit sich, sondern verläuft von der Story her, relativ gradlinig. Viele sprechen von dem Auftakt zu einer Serie, von der aber bisher noch nichts zu sehen ist. Es scheint, dass Jägerin der Finsternis ein Einzelwerk bleiben wird. Auch die Webpräsenz Jason Nahrungs, ein Weblog, deutet nicht darauf hin, dass weitere Romane in Vorbereitung sind.

Die Ebook-Variante von Goldmann ist hervorragend ins Epub-Format transferiert worden. Leider kostet auch hier das Ebook genauso viel wie die TB-Ausgabe.

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