Vertrauen in Geldautomaten


Passend zur aktuellen Meldung, dass Google aus seinem Unternehmen sämtliche Windows-Rechner aufgrund von Sicherheitsbedenken gegen Linux- oder Applesysteme austauscht, stellt sich natürlich die Frage, warum andere Unternehmen gerade bei sicherheitsrelevanten Fragen noch immer Microsoftprogramme verwenden. In der Regel lautet die Antwort, es ist alles eine Sache des Supports.

Natürlich kann ein Konzern nicht darauf bestehen, dass Probleme von der Mozilla Group gelöst werden, wenn es um Fragen in Thunderbird oder Firefox geht. Daher setzen Konzerne auf den Internetexplorer (bisher noch in der veralteten Version 6) und MS Outlook und nehmen die Virenanfälligkeit von letzterem und den Mangel an Bedienungskomfort in Kauf. Mangel an Komfort? Ja, natürlich. Durchsuchen Sie mal einen Ordner mit 1.000 E-Mails auf Ihrer lokalen Festplatte gegenüber einem IMAP-Ordner mit 40.000 E-Mails in Thunderbird nur nach Stichworten im Absendernamen oder im Betreff. Das Ergebnis in Thunderbird liegt Ihnen innerhalb von ein oder zwe Sekunden vor, bei der weitaus größeren Zahl der Mails und der Vorgabe, online zu suchen, während Outlook bei weniger Mails und der lokalen Suche erstmal minutenlang zu rödeln beginnt.

Aber das soll nicht das Thema sein, es ging um die Sicherheit.

Im Zusammenhang mit Sicherheitsbedenken erscheinen unter anderem auch Geldautomaten in einem anderen Licht. Als ich vorgestern zu einem ging, glänzte auf diesem gerade das Windows Logo (XP) vor schwarzem Hintergrund mit dem Text "Sie können den Computer jetzt ausschalten".

Leider war ich nicht schnell genug mit der Kamera, sodass ich nur noch den Bootscreen knipsen konnte.

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