Baldrian und Valium

 
Wenn man sich einen spannenden Film im Kino oder auf der Couch anschaut, kann man seine Finger in die Sessellehnen oder in ein Kissen krallen.
 
Beim Lesen eines Buches werden obligatorisch die Fingernägel gekaut.
 
Was macht man aber, wenn man selbst schreibt?
 
Die Szene an Bord der Boeing 747 ist jetzt fast endgültig im Kasten, immerhin arbeite ich schon seit mindestens drei Wochen daran. Heute wurde die Adrenalinkurbel nochmal heftig gedreht. Beim Tippen hab ich aber nichts zum Krallen und da ich beide Hände benötige, gibts auch kein Nägelkauen.
 
Wie schnell der Puls raste merkte ich erst, als ich den Schlusssatz schrieb. Weder Baldrian noch Valium sind in Reichweite, ich befürchte, ich muss mir jetzt einen Tee zur Beruhigung kochen.
 
 

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