Kurztest Adam II

Und da geht er auch schon wieder weg und in die Hände meines Freundes Dirk van den Boom, der ihn sehnlichst begehrte: Der NotionInk Adam II.

Ich hatte es fast schon beim Kauf befürchtet, dass sich das Tablet aus Indien nicht lange bei mir halten wird. Günstiger Preis und dafür insgesamt okay, wenn die Taiwaner nicht wären. Denn ASUS bietet für fast den gleichen Kurs das MeMo Tab 10 an, das bei gleicher Auflösung, gleichem RAM, gleicher GPU allerdings einen schnelleren QuadCore Prozessor bringt, während das Adam II nur mit einem DualCore werkelt. Darüber hinaus ist die Haptik bei dem MeMo-Pad ähnlich gelagert, wie schon bei den Transformer Pads: Es liegt einfach gut in der Hand, ist dünn und leicht und macht was her. Der Adam II hingegen ist kantig.

Der einzige Mehrwert des Adam II, nämlich die beiden LCD-Displays zur Benachrichtigung, sind eigentlich überflüssig. Statt auf der Unterseite, wurden sie auf der oberen Seite angebracht, sodass man das Tablet auf dem Kopf halten muss, wenn man sie ablesen will. Die Anlehnung an einen Buchrücken haben die Displays auch hier verfehlt, denn wer stellt sein Tablet schon hochkant in irgendein Regal. Durch die mangelnde Beleuchtung sind die Displays auch nur bei Licht und aus der Nähe ablesbar.

Die fast plain Android-Oberfläche hakte bei einigen Installationen und blockierte einmal ganz. Die Tastatur laggte bei schnellen Eingaben und verschluckte gerne mal ein paar Buchstaben. Hat auch nichts gebracht, dass ich die Standard-Android-Tastatur gegen das Smart- und das Swiftkeyboard ausgetauscht habe.

In des Romantikers bewährten Händen prognostiziere ich dem Adam II aber bei Dirk van den Boom ein langes Leben mit pfleglichem Umgang.

Für mich ist es dann ersatzweise das ASUS MeMo Pad 10 FHD geworden, das mit einem Qualcom S4 Pro QuadCore mit 1,5 GHz daher kommt, 2 GB RAM intus hat und mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln aufwartet. Darüber hinaus ist die 3G-Variante auch LTE fähig.

Erfreulich zu sehen, dass ASUS seine Ladeanschlüsse mittlerweile von dem unsäglichen mehrplogigen Breitstecker auf Micro-USB umgestellt hat. Bei gleicher Ampere-Zahl lässt sich hier problemlos dann auch das Lenovo Tab Yoga 10-Netzteil zum Laden verwenden und man einen Platz in der Steckdosenleiste einspart.

Viel Spaß mit dem Adam II, Dirk!

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