Das Kaymobil aus dem All

Vor etwas mehr als einem halben Jahr, wies mich ein Bekannter auf Google Earth hin.
»Mach mal, probier mal, installlier mal. Da soll man bis ganz nach unten in die Straßenschluchten von New York reinzoomen können.«

Soll man, ah ja, er hatte es
also selbst noch gar nicht gesehen. Kurz zuvor war auch von einem
NASA-Programm die Rede, mit dem man sich Satellitenbilder anschauen
konnte – nur besaß die Software der NASA eine Größe von knapp 180
MByte, die man sich erst einmal herunterladen musste, während das
Google-Aquivalent mit nur ca. 4 MByte zurecht kam. Nach der
Installation von Google Earth, sah ich auch, warum das so war: Die NASA
lieferte das Kartenmaterial in ihren 180 MByte gleich mit, Google Earth
hingegen steht in permanentem Kontakt zum Internet und aktualisiert die
Ansicht laufend.

Aktualisieren bedeutet in dem Fall, dass auf die Karten, die auf einem
Google-Server liegen, online zugegriffen wird, nicht dass die
Satellitenbilder selbst aktuell sind.

Lange Rede kurzer Sinn: New York ließ sich tatsächlich so unglaublich
nah heranzoomen, das man in den Straßenschluchten Manhattans die Yellow
Cabs ausmachen konnte. Bei anderen amerikanischen Großstädten ging es
auch, wanderte man über den großen Teich jedoch beispielsweise nach
Deutschland, so gab es klare Ansichten gerade mal von Berlin, jedoch
nicht so gut, wie beispielsweise von New York. Eine Region wie das
Ruhrgebiet kam nur als verwaschene Fläche daher, bei der man einige
Landmarks sehen konnte, aber das war auch schon alles.

Inzwischen ist das Kartenmaterial und die Google Earth Version
überarbeitet worden und meine Heimatstadt Dortmund wurde besondere
Aufmerksamkeit zuteil, denn dort lässt sich mittlerweile weiter ins
Detail gehen als in New York. Kleine Kostprobe: Mein Auto aus dem
Weltraum, stark herangezoomt, parkt direkt neben dem Zaun zu dem Haus,
in dem ich wohne.

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