Geburtstagsparty mit Hindernissen


Lünen-Niederaden. 19.08.2006.
10:23 Uhr

Mit 23 Minuten Verspätung treffe ich auf dem Gelände der Feuerwehr Löschzug 4 ein, wo die Feierlichkeiten zu Saschas Geburtstagsfete stattfinden. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange. Das Vorzelt steht, die Stehtische sind platziert. Lichterreihen werden unter der Zeltplane angebracht, Bierzeltische und Stühle aufgestellt, die Zapfanlage und Kühltruhe angeschlossen, die Lautsprecherboxen positioniert.

Gegen 12:30 Uhr ist alles perfekt. Die Show kann am Abend beginnen.

Startschuss war für 18 Uhr angedacht. Ich musste noch einkaufen, diverse Dinge erledigen und versuchen einen Kollegen zu überreden, der kurz vor Partybeginn abgesagt hat. Meine Überredungskünste verliefen im Sande, dafür wird ihn die gerechte Strafe spätestens morgen auf der Arbeitsstelle treffen 😉

Gegen 19:30 Uhr lief ich auf. Gut für meinen Hunger, denn das Fleisch war bereits gar und ich konnte sofort mit dem Essen loslegen. Schlecht für soziale Kontakte, denn ich habe jetzt zum vierten Mal Jessica verpasst. Soll wohl einfach nicht sein.

Ich habe mich unters Volk gemischt, nach der feierlichen Übergabe meiner Geschenke erstmal meinen Kollegen aus Hamburg begrüßt, der extra zu diesem Anlass die weite Fahrt auf sich genommen hat. Das nenne ich Einsatz. Ganz im Gegensatz zu den Pappnasen, die erst zugesagt haben und dann nicht erschienen sind! Ja, genau ihr!
Von den erwarteten 43 Gästen trudelten letztendlich nur knapp die Hälfte ein. Schade ums viele eingekaufte Fleisch, die Salate und die vier Fässer Bier, von denen dann insgesamt nur 1 1/2 geleert worden war.

Zwischenzeitlich setzten heftige Regenschauer ein, durch das aufgespannte Zelt und die Unterstände unter Grill- und Zapfanlage blieben jedoch alle Gäste trocken. Regentrocken, wohlgemerkt. Für flüssige Nahrung war reichlich gesorgt. Zwischendurch tat ich Sascha und einer seiner Rettungssanitätsassistentinnen gerne den Gefallen die junge Dame vom Dienst abzuholen und zur Feier zu bringen. Es reichte schon, dass die Hälfte nicht erschienen war, so sollten wenigstens die Leute, die auch wirklich vorbeikommen wollten, an der Party teilhaben.

Bei toller Musikzusammenstellung (9 Stunden Mucke auf DVD!), schönen Gesprächen und viel Klamauk dauerte die Party bis 02:30 Uhr in die Nacht hinein.

Danke für die Einladung Sascha, hast du alles gut durchorganisiert, auch wenn es im Vorfeld etwas hektisch war und du jeden verrückt gemacht hast. Mit hat es jedenfalls Spaß gemacht und ich denke allen anderen auch!

Wie Reily schon sagte: wir kommen gerne jedes Jahr wieder

Heute Morgen um 10:00 Uhr waren Frühstück und Aufräumarbeiten angesagt, die zwischenzeitlich von heftigen Regenschauern unterbrochen wurden. Warum die Flasche Jägermeister leer war, konnte auch geklärt werden. Gegen 12:00 Uhr waren wir fertig und hatten die Feuerwehrwache wieder auf Vordermann gebracht. Wir warteten einen Schauer ab und machten uns dann auf den Weg.

Daniel kam noch in den Genuss bei mir ein wenig X-Box zu spielen, dann trafen Rabea und Sascha bei mir ein und wir fuhren noch hoch zum Flughafen, um unsere dortigen Büros zu besichtigen.

An dieser Stelle soll ich Sascha noch tief bemitleiden, weil er sich heute beim Abbau einen Finger geklemmt hat und jetzt einen Bluterguss unterm Fingernagel hat. Aber dann muss ich auch Helga bemitleiden, die sich gestern Abend einen Fingernagel eingerissen hat und pflasterlich versorgt wurde.

Ein bisschen Schwund ist immer – Hauptsache, wir hatten Spaß!

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