Mein erster Rollins


Auf der Suche nach weiteren Action Thriller Autoren stieß ich unweigerlich auf den Tierarzt Jim Czajkowski, besser bekannt unter seinem Pseudonym James  Rollins.

Rollins schuf 2004 eine neue Actionserie mit mystischen Elementen. Die Reihe läuft unter dem Titel Sigma Force, wenn es dafür auch kein offizielles Label gibt. Einziger Wiederkennungswert auf den Titelbildern ist der griechische Buchstabe Sigma im "o"  von Rollins Namen.

Die Sigma Force ist eine strenggeheime Unterabteilung innerhalb der DARPA. Diese wiederum existiert tatsächlich und ist die Defense Advanced Research Projects Agency, eine Einrichtung des amerikanischen Verteidigungsministerium zur Beschaffung und Sicherung neuer Technologien.

Auf die DARPA stießen wir schon bei Matthew Reillys Der Tempel. In Rollins Roman sind sie jedoch die Guten … oder vielleicht auch nicht. Wer weiß das schon.

Worum geht es in Der Sandsturm? Gleich zwei Handlungen prallen zu Anfang aufeinander. Zum einen eine schreckliche Explosion im Britischen Museum in London. Zeitgleich wird Sigma Force Agent Painter Crowe in Las Vegas eine Falle gestellt, bei der sich seine langjährige berufliche Partnerin Cassandra Sanchez als Verräterin und Doppelagentin entpuppt.

Painter hat jedoch keine Zeit, um über den Verrat hinwegzukommen. Zusammen mit einer neuen Mitarbeiterin an seiner Seite – Coral Novak – wird er nach London beordert, um die mysteriöse Explosion im Museum zu untersuchen. Allem Anschein besteht der Verdacht, dass es sich dabei um eine Antimateriedetonation handelte. Dieses gewaltige Vernichtungspotenzial muss unbedingt von der richtigen Seite sicher gestellt werden und darf nicht in falsche Hände gelangen.

In London angekommen machen Painter und Coral die Bekanntschaft mit der Museumskuratorin Safia al-Maaz und ihrer Gönnerin Lady Kara Kensington. Doch auch Cassandra Sanchez ist noch im Spiel, denn sie steht auf der Gehaltsliste einer geheimen Gruppierung, die als Die Gilde bekannt ist – und die ebenfalls hinter der Antimaterie her ist.

Die Suche nach dem Ursprung jener zerstörerischen Kraft führt die unterschiedlichen Gruppen jedoch weit fort von London, in das arabische Land Oman. Allem Anschein nach stammt die zerstörte Statue, in deren Innern sich Antimaterie befunden haben musste, aus der in der Wüste versunkenen Stadt Ubar, deren Ruinen bis heute nicht gefunden worden sind.

Hilfe bekommen Painter, Coral, Safia und Kara von Safias Ex-Freund Dr. Omaha "Indiana Jones" Dunn und seinem Bruder Danny sowie dem Sultan Omans. Doch die Gilde schickt erneut Cassandra auf ihre Fersen und scheint ihnen immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Bald keimt in Painter der Verdacht auf, einen weiteren Maulwurf in den eigenen Reihen zu haben.

Rollins Sandsturm liest sich flüssig weg und ist ist durchgehend spannend, mit einigen wenigen, ruhigen Momenten. Vom Tempo her gleicht er Reillys oben schon erwähntem Der Tempel und ist nicht ganz so rasant, wie die Reilly-Bücher um Shane "Scarecrow" Schofield. Dennoch ein echter Pageturner, den man kaum aus der Hand zu legen mag. Gerne mehr davon.

Zur Sigma Force sind bisher drei weitere Romane (Die Feuermönche, Der Genesis Plan, Der Judes Code) erschienen. Im Original ist dieses Jahr der fünfte Roman mit dem Titel The Last Oracle herausgekommen.

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