Nicht jugendfrei – Die Vampire treiben es doll


Mittlerweile habe ich den zweiten Black Dagger Roman namens "Lover Eternal" (Die Bände "Ewige Liebe" und "Bruderkrieg") und bin immer noch begeistert, dass ich mir gleich den dritten Roman geschnappt habe.

J.R. Ward wechselt gekonnt die Perspektiven. Während es im erste Roman noch um Wrath und Beth ging, ist diesmal der blonde Schönling Rhage an der Reihe, der von seinen vampirischen Kumpels wegen seiner Ähnlichkeit mit einem Filmschauspieler nur Hollywood genannt wird.

Rhage hat ein Problem: Er hat die Schöpferin der Vampire, die Jungfrau der Schrift, gegen sich aufgebracht, worauf sie ihn für 200 Jahre verfluchte. Rhage kann seine Emotionen nicht kontrollieren und ist gefangen in einem ständigen Abreagieren mit Sex und Kämpfen. Wenn er das nicht tut, siegt seine Wut und damit die in ihm innewohnende Bestie. Gerade seine sexuellen Gelüste sieht er nur als Ventil, um sich Luft zu verschaffen. So wagt er es nicht, feste Bindungen einzugehen. Außerdem hat ihm sein präkognitiver Bruder Vishous geweissagt, dass er sein Schicksal in einer Jungfrau finden würde.

Dann trifft Rhage auf Mary. Und alles verändert sich.

Mary arbeitet bei einer Art Telefonseelsorge und hat vorher mit autistischen Kindern zusammengearbeitet. Ihre Mutter starb früh und auch Mary hat bereits eine heftige Chemotherapie und zahllose Operationen über sich ergehen lassen müssen, um Leukämie zu bekämpfen. Sie ist keine Schönheit, eher eine graue Maus. Ihr Körper gezeichnet von den Operationen. Und ausgerechnet der schönste Mann der Stadt verliebt sich in ihre Stimme, ihre Art, in sie.

Mary fühlt sich verschaukelt und kann nicht so recht glauben, dass Rhage (der sich zunächst als Hal E. Wood vorstellt) auf sie fliegt. Und als sie es ihm endlich abnimmt, stellt sich Rhage das nächste Problem: Wie bringt er seiner Geliebten bei, dass er ein Vampir ist? Und noch schlimmer: Wie erklärt er ihr, dass in ihm eine Bestie schlummert?

Ein spannender Roman, der auch locker die Kürzung von zweien der unzähligen Sexszenen vertragen hätte. Oder eine Kürzung der Szenen selbst, denn was Frau Ward da vom Stapel lässt, ist nicht mehr jugendfrei.

 

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