Soll mir doch keiner was erzählen!


Sprechen Sie mal einen Techniker oder Physiker auf Autos mit Elektromotor an.

Ein Verziehen der Gesichtsmuskeln, Zusammenkneifen der Augen, ein Zischen und überhaupt ein Ausdruck wie "ich bekomme Magenschmerzen."

Zu große, zu schwere Batterien, zu wenig Speichermöglichkeiten des Stroms, zu häufiges "Nachtanken".

Ja? Ist dem so? Soll mir doch keiner was erzählen.

Der neue Tesla Roadster verneint all die angeblichen Schwachpunkte eines Elektroflitzers:

Der zweisitzige Sportwagen im Stil eines Lotus besitzt einen 248 PS starken E-Motor, gespeist durch Lithium-Ionen Batterie und wird über das ganz normale Stromnetz aufgeladen. Mit einer Ladung kommt man ca. 350 km weit und ist nach etwa 3,5 Stunden wieder voll "aufgetankt". Der Durchschnittsverbrauch in "Benzineinheiten" umgerechnet beträgt knapp 1,7 Litern auf 100 km.

Na, schon Lust auf eine Spritztour bekommen? Der Renner jagt mit seinem E-Motor immerhin mit 200 km/h über die Piste und beschleunigt von 0 auf 100 in 4 Sekunden.

Klar, an der Sache gibt es einen Haken. Den Preis. Der Tesla Roadster kostet etwa 117.000 Euro und ist nichts für den kleinen Geldbeutel, aber das wäre ein Lotus in der Benzinversion auch nicht.

Die Technik für E-Motoren als Ersatz für Verbrennungsmotoren ist da. Und man muss offenbar nicht auf Komfort verzichten, wie das Beispiel Tesla Roadster eindrucksvoll beweist. Soll mir niemand erzählen, Elektroautos hätten keine Zukunft. Die Zukunft ist bereits da!

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