J. R. Ward ist die Beste

Die Brüder haben es wirklich in sich. Während man beim ersten und auch noch zweiten Black Dagger Roman noch an eine Schmachtschnulze mit poppenden Vampiren konfrontiert wurde, hat sich die Serie spätestens seit dem dritten Roman unglaublich weiter entwickelt.

Als letzter der Brüder im Bunde erzählt der sechste Roman (auf Deutsch Band 11 "Blutlinien" und Band 12 "Vampirträume") die Geschichte von Phury, dem Zwillingsbruder Zsadists. Wie auch alle seine anderen Brüder hat auch Phury ein oder mehrere Makel. Auf der Suche nach seinem entführten Bruder und bei dessen Rettung hat er sich selbst ein Unterbein weggeschossen und trägt seither eine Prothese. Trotz der Rettungs weicht er Phury vom Selbstauferlegten Zölibat nicht ab, denn er ist hoffnungslos in Zsadists Frau Bella verliebt. Hinzu kommt, dass Phury, als der aufopfernde Bruder im letzten Roman Vishous aus der Klemme half und für ihn als Primal der Vampire, quasi dem Zuchtbullen, einsprang.

An dieser Stelle setzt die Handlung von "Lover Enshrined" ein. Phury hat sich von der Anderen Seite zusammen mit der ersten Auserwählten Cormia zurückgezogen und das Ritual des Primals noch nicht vollzogen. Statt sich der selbst auferlegten Aufgabe zu stellen, verliert er sich in Drogenkonsum des Roten Rauchs, den er von Rehvenge bezieht und jagt sich später sogar Heroin in die Adern.

"Lover Enshrined" bietet gleich mehrere Handlungsstränge auf einmal. Phurys Drogenkonsum, der ihn dazu treibt, aus der Bruderschaft geworfen zu werden. Seine Weigerung mit Cormia zu schlafen und zum Primal der Vampirrasse zu werden. Cormias entdeckte Liebe zu Phury, ihre Neugier auf die Welt, die sie von der Anderen Seite nicht kennt. Rehvenges mysteriöse Knechtschaft durch eine Sympathin, Johns Entwicklung zu einem Vampir, Lashs Tod und Wiedererweckung durch Omega. Und nicht zuletzt Tohrments Rückkehr.

Durch die Ernennung eines neuen Oberlessers durch Omaga und Lashs Erweckung als Omegas Sohn verspricht der Roman eine gewaltige Wende im Black Dagger Universum. Die Aristokraten werden abgeschlachtet, andere müssen fliehen. Havers Klinik wird angegriffen und muss aufgegeben werden. Damit sind viele neue Möglichkeiten für die weitere Handlung eröffnet worden.

J. R. Ward schreibt den Roman in einer Lebendigkeit, die für reinstes Kopfkino sorgt. Romantik, Erotik, Spannung, Humor und Action – nichts kommt zu kurz. So will man Mystery lesen!







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