Spotify: Vielleicht doch lieber eine CD-Sammlung anschaffen?

Statt meine Regale mit CDs vollzuknallen, diese zu rippen, damit ich sie auf einem Smartphone abspielen kann, nutze ich den Dienst Spotify, entrichte monatlich meine 9,95 Euro Gebühr für unbegrenztes Streamen.

Doch so einfach ist das nicht, so ganz plötzlich könnte dein Lieblingsalbum in deiner Sammlung fehlen.

Wenn … ja, wenn sich ein Plattenlabel, Agent oder Künstler plötzlich von Spotify zurückzieht.

So geschehen jüngst bei Taylor Swift. Angeblich verdiene sie zu wenig Geld über Spotify und da fängt die Schlammschlacht schon an. Ihr Agent behauptet, Spotify hätte ihr die vergangenen 12 Monate nur knapp 400 Euro eingebracht; Spotify selbst rechnet nach und wirft eine Zahl in Höhe von zwei Millionen Dollar in den Raum.

Tja, schön dumm, wenn letztere Summe stimmt. Und der Rückzug setzt wieder ein Zeichen in Richtung Musikpiraterie, denn was man auf Spotify & Co. nicht bekommt, könnte dann tatsächlich irgendwo illegal aus dem Netz gezogen werden, statt dafür zu bezahlen.

Schade, Frau Swift. Einen Teilerfolg kann sie bei mir verbuchen. Da mir jetzt das von mir geschätzte Album RED in meiner Sammlung fehlt, habe ich es kurzerhand als mp3-Album bei Amazon für 5,99 Euro gekauft. Das war der günstigste Deal. Bei Google Music und iTunes wurden 10,99 Euro aufgerufen.

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