Was’n mit Apple los?

Ob er seine Hand im Spiel hat oder nicht, wenn man sich die aktuellen Leaks der dieses Jahr erscheinenden iPhones anschaut, muss eigentlich sofort denken: Gott sei Dank geht Jony Ive!

Während sich vermutlich an der Front kaum etwas beim diesjährigen Setup ändern wird, besticht die Rückseite durch eine Hässlichkeit par excellence – so abscheulich, dass Google, deren Pixel-Smartphones niemals Designpreise gewinnen würden, sich gedacht hat – so einen Scheiß müssen wir auch machen.

Foto iPhone Mockup: 9to5Mac

Dicke, fette, unsymmetrische Kamerahügel zieren die Glasrückseite sowohl der Flaggschiffmodelle als auch des r-Modells. Ob nun Apple tatsächlich das Sakrileg begeht und seine Nummerierung stur durchzieht, weiß niemand. Aktuell spricht jedermann vom iPhone 11.

Ich hoffe ja, dass man sich endlich von den Nummern verabschiedet und die beiden Flaggschiffmodelle analog zum iPad-Line-up iPhone Pro (5,8 und 6,5) nennt und das diesjährige r-Modell einfach nur iPhone heißen wird.

Apple war mal für schönes Design berühmt, inzwischen kann man da nur den Kopf schütteln. Und lassen wir die Käsereibe einfach mal außen vor. Eleganz geht anders. Es gibt schöne Render-Beispiele, wie ein Mehrfachkamerasetup hätte aussehen können (erinnert sich noch jemand an das Nexus 6P? So in etwa, ein Balken von links nach rechts – dann wäre es wenigstens hübsch symmetrisch und würde auf dem Tisch nicht wackeln).

Der Witz ist allerdings, dass zwar immer wieder Leaks durchsickern, sich der Fokus jedoch gar nicht auf dieses Jahr richtet, sondern schon vielmehr auf das Jahr 2020. Das sieht beinahe so aus, als wenn alle davon ausgehen „Ja, Apple muss dieses Jahr was bringen, aber das machen die im Vorbeigehen – viel wichtiger ist 2020“.

Bei allen Geräten, die Apple einfach so durch eine Pressemitteilung dieses Jahr rausgebracht hat, ohne groß eine Präsentation zu veranstalten, sollte es einen nicht wundern, wenn auch die 2019er iPhones … nein, das würden sie nicht tun.

Jetzt, wo Ive weg ist, hoffe ich, dass die iPhones 2020 dann wieder um Einiges schöner und ansprechender werden, denn 2020 ist auch mein Jahr der Vertragsverlängerung – da wird also ein neues Gerät fällig. Oder zwei, je nachdem.

Und was sagen die Analysten so? Apple krempelt mal eben alles um. Während man schon das s-Modell des iPhone 7 ausgelassen und direkt zum iPhone 8 gesprungen ist (obwohl man dieses gut und gerne als S-Modell ansehen kann) und das iPhone 9 komplett ausgelassen hat, gibt es wohl auch kein S-Modell vom 2019er Modell, sondern ein komplett neues Line-up und einen radikalen Designwechsel.

Das Flaggschiffmodell in „normaler“ Größe soll von 5,8 auf 5,4″ schrumpfen, während das Plusmodell von 6,5 auf 6,7″ anwächst. Das aktuelle r-Modell soll sich auch 2020 weiterhin bei 6,1″ bewegen. Ich halte das alles noch für Spekulatius, auch wenn wir noch nicht August haben und noch keine Weihnachtskekse in den Regalen stehen. Es gibt so viele Gerüchte angefangen von alles OLED, 120 Hertz-Displays über Notchlose iPhones mit In-Display-Fingerprint Reader, einem biegsamen Geräte … bis 2020 fließt nicht nur jede Menge Wasser den Rhein herunter, sondern passieren auch Dinge, die niemand vorhersehen kann – angefangen von gestrichenen AirPower-Button, weil man die Physik nicht besiegen kann von vermeintlich gestrichenen revolutionären AR-Kameras, die zu teuer für ein iPhone sein sollen.

Warten wir es einfach mal ab.

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