Eschbach lesen macht Angst


Ich hab jetzt knapp 430 Seiten des über 700 Seiten starken Werkes »Ausgegrannt« von Andreas Eschbach gelesen. Gerade im jetzigen Teil wird mir mulmig zumute.

Mir. 120 Millionen Seuchenopfer in Vampir Gothic.
Mir. Ich hab die fünf BBC-Szenarien des Weltuntergangs in »End Day« gesehen.

Aber all das ist nicht so greifbar, wie das was Eschbach in seinem Roman beschreibt. Angenommen, nur mal einen Moment angenommen, alle Hochrechnungen der Ölreserven sind nicht richtig und das Schwarze Gold geht uns doch schon bald aus. Mir wird schwindelig, wenn ich daran denke, dass ein Teil von Eschbachs Szenario doch am Wahrscheinlichsten von der Fiktion zur Wirklichkeit gewandelt werden könnte.

Wenn … ja, wenn man nur einmal annimmt, dass der Roman eine Spur Wahrheit enthält.

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