Adonit Jot Script Evernote Edition im Kurztest

Ach watt war ich froh und hatte ein Leuchten in den Augen, als die Kunde vom Jot Script der Firma Adonit in Kooperation mit Evernote bekannt wurde.

Rasch das Galaxy Note 10.1 und 8.0 verkauft, da Samsung ja in Sachen Displayabschaltung mit mir auf Kriegsfuß stehen und gleich den Stift bei Evernote in USA bestellt. Das war vielleicht etwas voreilig.

Im Gegensatz zu manch Tablet-Vertreter sehe ich ebenso wie für eine Tastatur auch für einen Stift einen produktiven Mehrwert. Meetingnotizen oder rasche Stichworte, die ich später für die Nachwelt nicht nur auf einem Zettel, der schnell abhanden kommt, aufbewahren will, sondern den ich auch als digitale Notiz benötige, habe ich immer wieder auf einem Tablet mit Stifteingabe notiert. Kapazitiv beim iPad oder mit dem S-Pen auf oben erwähnten Samsung-Geräten.

Für meine Mansukripte zeichne ich oft Planungsskizzen, die ich ebenfalls nicht irgendwo als Lose-Blatt-Sammlung herumfliegen haben will, sondern die in Evernote bestens aufgehoben sind. Das funktioniert auf einem Tablet hervorragend.

Nun, nach zweieinhalb Monaten hat mich der Adonit Jot Script endlich erreicht. Beim Zoll abgeholt und noch mal 12 Euro Einfuhrumsatzsteuer draufgezahlt. Damit war er insgesamt so teuer, wie man ihn mittlerweile auch bei Amazon.de direkt bestellen kann.

Erstes Gefühl: Optisch gut und modern. Haptisch: Liegt sehr gut in der Hand.

Die Verbindung zum iPad klappt in der Evernote App Penultimate hervorragend und sofort, ohne dass man erst in die Bluetooth-Einstellungen zum Paaren des Geräts wechseln muss.

Doch dann das Fiasko: Während die 1,9mm dünne Stiftspitze aus Kunststofffasern über das Glas des iPad-Displays schabt, mache ich mir Sorgen, ob dieser Art Stift auf dem iPad richtig aufgehoben ist oder nicht eher das Glas verkratzt. Das Schreiben funktioniert selbst in Penultimate eher schlecht als recht. Jeder angesetzte Buchstabe verschmiert quasi mit überflüssigen Schnörkeln und Haken. Das ist mir nicht mal mit einem kapazitiven Stift passiert.

Aus Sicherheitsgründen und dem oben erwähnten Geschmiere verwendet ich den Jot Script zunächst erstmal nur auf meinem alten iPad 2 und nur zum Anfertigen von Skizzen. Vielleicht gibts ja ein Software-Update, das Besserung bringt, ansonsten schiele ich schon in Richtung Samsung Galaxy Note Pro 12.2, obwohl ich ja von Samsung … sag niemals nie! 😉

Besprechungsnotizen wandern momentan über den Livescribe Smartpen 3 direkt in die digitale Form als PDFs in Evernote. Da muss ich keine Sorgen haben, mal etwas fester aufs Papier aufzudrücken – und wenn ich ordentlich und sauber schreibe, funktioniert die Schrifterkennung fast so gut, wie bei Samsungs S-Note; ein Jahresabo bei Adobe sorgt dafür, dass PDFs auch nachträglich noch bearbeitet werden können.

 

Der Adonit Jot Script Evernote Edition Stylus für iOS-Geräte
Der Adonit Jot Script Evernote Edition Stylus für iOS-Geräte
Statusleuchte zum Synchronisieren via Bluetooth mit dem iPad
Statusleuchte zum Synchronisieren via Bluetooth mit dem iPad
Schriftprobe. Ja, ich hab eine Sauklaue, aber das sah auf dem Samsung Galaxy Note schöner aus!
Schriftprobe. Ja, ich hab eine Sauklaue, aber das sah auf dem Samsung Galaxy Note schöner aus!

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