World War Z

Gestern habe ich endlich das Buch World War Z (das Z bitte beim Lesen wie „sieh“ aussprechen und nicht wie „zett“ oder „sed“) zu Ende gelesen, bzw. zu Ende gehört.

Außer, dass die Menschheit von einer Zombieapokalypse überrannt wird hat der gleichnamige Film, der eigentlich dieses Buch als Grundlage nutzt, nur sehr wenig gemein. Als der Film seinerzeit startete, hieß es bereits, man habe die Story so umgeschrieben, dass sie auf Brad Pitt als Helden abgestimmt ist.

Das Buch ist in Interview-Form gehalten. Der Autor interviewt Überlebende der Katastrophe. Zugegeben, ich habe mir das Buch nur wegen des Films gekauft. Als ich die ersten Kapitel auf meinem Kindle las, habe ich es schnell beiseite gelegt, weil es schlicht langweilig war fiktive Interviews zu lesen.

Dennoch gab ich dem Buch eine zweite Chance und bestellte es bei Audible als ungekürzte Hörbuch-Ausgabe. Vorgetragen von Vater und Sohn: Michael Pan (Synchronstimme von Brent Spiner) in der Rolle des Erzählers und Fragestellers und sein Sohn David Nathan (Synchronstimme von Christian Bale und James Marsters), der alle Interviewpartner interpretiert.

Zumindest Marsters, der sich gekonnt in jede Rolle versetzt, ganz gleich ob schüchterne Hausfrau oder altes Kommiss-Raubein, ob Russe, Chines, Amerikaner oder Deutscher – da macht das Zuhören zumindest Spaß, während es die Story an sich aber auch nicht rettet.

Ich bin ein Fan des Films und mit dem Buch letztendlich auch über das Hören nicht wirklich warm geworden.

 

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